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Schon eigenartig woran man so zu denken anfängt, wenn man weiß, dass das eigene Leben demnächst wieder nach anderen Regeln ablaufen wird. Ich für meinen Teil denke zur Zeit erstaunlich viel an das Zug fahren, das mir ab nächster Woche blüht. Der neue Job ist nämlich nicht in Wien daheim. Und wenngleich ich auch mit Home-Office Möglichkeit leben werde, so werde ich doch, das ist fix, regelmäßig in den Zug steigen und durch die Landschaft pendeln. Wie so viele Andere auch.

Da ich nicht genau weiß, was sich mir im neuen Job für Aufgaben stellen werden (Nein, weiß ich nicht genau!), denkt sich mein Hirn offenar: „Na, dann setz‘ dich halt mit dem auseinander, was absehbar ist!“

Ergo der Zug.

Ich habe weiters nochmal die Bettwäsche gewechselt und meine Haare gefärbt. Dinge, die mir im Umstellungsstress womöglich entfallen, von denen ich aber nicht will, dass sie mir entfallen. Ich habe den Boden gewischt und einen Plan für den Blog für die nächste Zeit gemacht (Einen Plan wohlgemerkt, nicht vorgeschrieben, fix und fertig vorprogrammiert. Nö, Nö. Nix Erleichterndes. Nur Plan.) Natürlich habe ich schon überlegt, was ich denn anziehen könnte. Da ich allerdings zur Spontan-Anzieherin tendiere, scheint das doch recht unsinnig. Ich sollte einzig drauf schauen, dass alles sauber und anziehBAR ist, der Rest ist wurscht. Weiß man schon wie das Wetter wird?

Naja, ihr seht ich bin in Gedanken belegt. Nicht mal so recht stricken will ich, was echt was heißen will.

Ich bin vermutlich aufgeregt! Berichte euch in der nächsten Zeit!

PS.: Ich beobachte allerdings hochinteressiert was da gerade in den USA abgeht. Das hat schon was Unterhaltendes, wie sich da die Republikaner selbst demontieren.