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	Kommentare zu: Stadt Land Thema September &#8211; Frauen	</title>
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	<description>vernäht und zugetextet</description>
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		<title>
		Von: Sabine		</title>
		<link>https://mamimade.net/stadt-land-thema-september-frauen/#comment-3229</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sabine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Sep 2018 15:34:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">#comment-3229</guid>

					<description><![CDATA[Wie ist das in Frankreich? Hm interessante Frage. Ich muss vielleicht vorausschicken, dass sich meine persönlichen Beobachtungen auf meinen Bekanntenkreis beziehen, also ein sehr privilegiertes soziales Millieu (AkademikerInnen, im öffentlichen Dienst etc.). 
In Frankreich wird oft sehr früh und ausgiebig &#034;fremdbetreut&#034;. Die meisten Mütter die einen einigermaßen guten Job haben gehen nach dem Mutterschutz direkt wieder arbeiten. Viele arbeiten zuerst einmal Teilzeit mit 80% der Normalarbeitszeit also zwischen 28 und 30 Stunden in der Woche. Das erlaubt mittwochs daheim zu sein wenn viele Krippen oder auch écoles maternelles (für &#062;3Jahre) geschlossen sind. Es gibt auch immer wieder Väter, die so eine Regelung haben. Meetings werden deswegen selten mittwochs angesetzt. Die Kinder sind also ab etwa 4 Monaten an 4 Tagen pro Woche in der Krippe oder bei einer Nounou (von Nourisse = wörtlich Amme, sinngemäß Tagesmutter). Der Betreuungsschlüssel ist in beiden Fällen ~1:4 wenn ich das richtig verstanden habe. Ob das gut für die Kinder ist wird nicht diskutiert. Folglich wird im Gegensatz zu Österreich auch niemand schief angeschaut der sein Kind in die Krippe gibt. Da Mütter oft nur wenige Monate abwesend sind, gibt es Karenzvertretungsstellen nur wenn die Anwesenheit einer Person für den laufenden Betrieb unbedingt notwendig ist. Ich habe den Eindruck, dass Kinder + Führungsposition besser vereinbar sind. Ich habe auch in Wien Frauen in Führungspositionen erlebt, aber die waren für mich nie als &#034;role model&#034; geeignet, da sie entweder keine Kinder hatten oder ich mich mit ihrem Führungsstil nicht identifizieren konnte. In Frankreich habe ich Frauen kennen gelernt wo ich sagen kann ja, die sehe ich als &#034;role model&#034;. Das hat auch viel mit Unterschieden in der Definition von &#034;Managerqualitäten&#034; zu tun. Es geht viel weniger um das Ausüben von Macht und viel mehr um &#034;bienveillance&#034; wofür mir jetzt nicht einmal ein deutsches Wort einfällt, was aber in etwa wohlmeinende Betrachtung bedeutet. Ich denke das kommt Frauen tendenziell entgegen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ist das in Frankreich? Hm interessante Frage. Ich muss vielleicht vorausschicken, dass sich meine persönlichen Beobachtungen auf meinen Bekanntenkreis beziehen, also ein sehr privilegiertes soziales Millieu (AkademikerInnen, im öffentlichen Dienst etc.).<br />
In Frankreich wird oft sehr früh und ausgiebig &quot;fremdbetreut&quot;. Die meisten Mütter die einen einigermaßen guten Job haben gehen nach dem Mutterschutz direkt wieder arbeiten. Viele arbeiten zuerst einmal Teilzeit mit 80% der Normalarbeitszeit also zwischen 28 und 30 Stunden in der Woche. Das erlaubt mittwochs daheim zu sein wenn viele Krippen oder auch écoles maternelles (für &gt;3Jahre) geschlossen sind. Es gibt auch immer wieder Väter, die so eine Regelung haben. Meetings werden deswegen selten mittwochs angesetzt. Die Kinder sind also ab etwa 4 Monaten an 4 Tagen pro Woche in der Krippe oder bei einer Nounou (von Nourisse = wörtlich Amme, sinngemäß Tagesmutter). Der Betreuungsschlüssel ist in beiden Fällen ~1:4 wenn ich das richtig verstanden habe. Ob das gut für die Kinder ist wird nicht diskutiert. Folglich wird im Gegensatz zu Österreich auch niemand schief angeschaut der sein Kind in die Krippe gibt. Da Mütter oft nur wenige Monate abwesend sind, gibt es Karenzvertretungsstellen nur wenn die Anwesenheit einer Person für den laufenden Betrieb unbedingt notwendig ist. Ich habe den Eindruck, dass Kinder + Führungsposition besser vereinbar sind. Ich habe auch in Wien Frauen in Führungspositionen erlebt, aber die waren für mich nie als &quot;role model&quot; geeignet, da sie entweder keine Kinder hatten oder ich mich mit ihrem Führungsstil nicht identifizieren konnte. In Frankreich habe ich Frauen kennen gelernt wo ich sagen kann ja, die sehe ich als &quot;role model&quot;. Das hat auch viel mit Unterschieden in der Definition von &quot;Managerqualitäten&quot; zu tun. Es geht viel weniger um das Ausüben von Macht und viel mehr um &quot;bienveillance&quot; wofür mir jetzt nicht einmal ein deutsches Wort einfällt, was aber in etwa wohlmeinende Betrachtung bedeutet. Ich denke das kommt Frauen tendenziell entgegen.</p>
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		<title>
		Von: carmen		</title>
		<link>https://mamimade.net/stadt-land-thema-september-frauen/#comment-3228</link>

		<dc:creator><![CDATA[carmen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Sep 2018 17:42:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Du hast mich zum Nachdenken gebracht. Das Thema wird mich wohl eine Weile beschäftigen vor allem als Frau am Land.
Ich bin für die Gleichberechtigung und wir teilen uns die Arbeit daheim (ohne Kinder) doch meist sehr gut auf. Nicht immer halbe-halbe aber doch so, dass es uns beiden gut damit geht.
Wenn wir einmal Kinder haben, wird die Sache aber anders ausschauen. Nicht, weil ich den konservativen Lebensstil bevorzugen würde und auch nicht, weil es der einzige Weg wäre.
Es gäbe durchaus die Möglichkeit für Kinderbetreuung. 
Ich bin aber selbst Pädagogin und sehe täglich, was es mit Kindern macht, die 50 Stunden pro Woche fremdbetreut werden; die 10 Stunden pro Tag in Gruppen mit einem Personalschlüssel von 1,5 40h-Kräften pro 20 oder 25 Kindern verbringen.
Ich sehe einfach, dass es mir oft genug nicht gelingt, meinen Kindergartenkindern gerecht zu werden, weil schlicht zu viele Kinder oder zu wenig Personal da ist. 
Ich finde das Streben nach Gleichberechtigung und mehr Möglichkeiten für Frauen sehr wichtig. Aber bitte nicht auf Kosten der Entwicklungsmöglichkeiten und Lebensqualität unserer Kinder. 
Man kann eben nicht alles haben, auch wenn es uns die Politik und die Werbung verspricht.
Und es ist für mich auch nicht Aufgabe des Staates, alles auf Steuerkosten zu übernehmen. Kinder kosten eben Zeit und Geld und das sollte einem vorher klar sein. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Du hast mich zum Nachdenken gebracht. Das Thema wird mich wohl eine Weile beschäftigen vor allem als Frau am Land.<br />
Ich bin für die Gleichberechtigung und wir teilen uns die Arbeit daheim (ohne Kinder) doch meist sehr gut auf. Nicht immer halbe-halbe aber doch so, dass es uns beiden gut damit geht.<br />
Wenn wir einmal Kinder haben, wird die Sache aber anders ausschauen. Nicht, weil ich den konservativen Lebensstil bevorzugen würde und auch nicht, weil es der einzige Weg wäre.<br />
Es gäbe durchaus die Möglichkeit für Kinderbetreuung.<br />
Ich bin aber selbst Pädagogin und sehe täglich, was es mit Kindern macht, die 50 Stunden pro Woche fremdbetreut werden; die 10 Stunden pro Tag in Gruppen mit einem Personalschlüssel von 1,5 40h-Kräften pro 20 oder 25 Kindern verbringen.<br />
Ich sehe einfach, dass es mir oft genug nicht gelingt, meinen Kindergartenkindern gerecht zu werden, weil schlicht zu viele Kinder oder zu wenig Personal da ist.<br />
Ich finde das Streben nach Gleichberechtigung und mehr Möglichkeiten für Frauen sehr wichtig. Aber bitte nicht auf Kosten der Entwicklungsmöglichkeiten und Lebensqualität unserer Kinder.<br />
Man kann eben nicht alles haben, auch wenn es uns die Politik und die Werbung verspricht.<br />
Und es ist für mich auch nicht Aufgabe des Staates, alles auf Steuerkosten zu übernehmen. Kinder kosten eben Zeit und Geld und das sollte einem vorher klar sein. </p>
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		Von: verfuchstundzugenäht		</title>
		<link>https://mamimade.net/stadt-land-thema-september-frauen/#comment-3227</link>

		<dc:creator><![CDATA[verfuchstundzugenäht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Sep 2018 15:38:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Puh! Spannend! Muss ich erst drüber nachdenken. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Puh! Spannend! Muss ich erst drüber nachdenken. </p>
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		<title>
		Von: mamimade		</title>
		<link>https://mamimade.net/stadt-land-thema-september-frauen/#comment-3226</link>

		<dc:creator><![CDATA[mamimade]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Sep 2018 08:12:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://mamimade.net/stadt-land-thema-september-frauen/#comment-3225&quot;&gt;Astridka&lt;/a&gt;.

Jap! Und wichtig!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://mamimade.net/stadt-land-thema-september-frauen/#comment-3225">Astridka</a>.</p>
<p>Jap! Und wichtig!</p>
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		<title>
		Von: Astridka		</title>
		<link>https://mamimade.net/stadt-land-thema-september-frauen/#comment-3225</link>

		<dc:creator><![CDATA[Astridka]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Sep 2018 07:39:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Na, das ist ja wohl anspruchsvoll, das Thema!
GLG
Astrid ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Na, das ist ja wohl anspruchsvoll, das Thema!<br />
GLG<br />
Astrid </p>
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