<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>selfcare Archive - mamimade</title>
	<atom:link href="https://mamimade.net/tag/selfcare/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link></link>
	<description>vernäht und zugetextet</description>
	<lastBuildDate>Mon, 11 Jul 2022 10:21:35 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://mamimade.net/wp-content/uploads/2022/06/flowers-1.png</url>
	<title>selfcare Archive - mamimade</title>
	<link></link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>In 3 Fragen zum entspannten Nachrichtenkonsum
</title>
		<link>https://mamimade.net/in-3-fragen-zum-entspannten/</link>
					<comments>https://mamimade.net/in-3-fragen-zum-entspannten/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2020 05:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[istdasschonpolitikoderkanndasweg]]></category>
		<category><![CDATA[selfcare]]></category>
		<guid isPermaLink="false"></guid>

					<description><![CDATA[<p>Ich lese seit gut 12 Jahren richtig viel Zeitung. Ich folge bestimmten Themen quer durch die Medien. Dabei [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mamimade.net/in-3-fragen-zum-entspannten/">In 3 Fragen zum entspannten Nachrichtenkonsum<br />
</a> erschien zuerst auf <a href="https://mamimade.net">mamimade</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2020/08/kinga-cichewicz-JO8U_9lq9PY-unsplash.jpeg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="1025" src="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2020/08/kinga-cichewicz-JO8U_9lq9PY-unsplash.jpeg" class="wp-image-1398" /></a></p>
<p><span style="color: #999999;">Ich lese seit gut 12 Jahren richtig viel Zeitung. Ich folge bestimmten Themen quer durch die Medien. Dabei lese ich, was ich dann zum Thema in deutsch und englisch zwischen die Finger bzw. auf den Bildschirm bekommen kann.<br />
Und dadurch habe ich viel gelernt, das mir jetzt hilft. In Zeiten von Corona, von Trump, von Klimakrise, von Beirut, von ach, ihr wisst schon .. irgendwie geht ja gerade &#8211; wieder mal &#8211; die Welt unter.<br />
Ich habe gelernt mit Nachrichten umzugehen. Das kann&nbsp; einem schon mal zu viel werden, wenn man einfach so Nachrichten konsumiert. Schlechte Nachrichten wollen verarbeitet werden. In unserer Zeit heute ist dafür aber kaum Platz. Dadurch entsteht in vielen Menschen eine Art „<strong>Verarbeitungsstau</strong>“. Der kann dann auf die Seele drücken und verstärkt oder kreiert sogar das Gefühl von absoluter Hilflosigkeit.</span></p>
<p><strong><span style="font-size: large;">Nachrichten muss man verarbeiten und das will gelernt sein</span></strong></p>
<p><span style="color: #999999;">Und hilflose Menschen sind <strong>leichte Beute für Rattenfänger.</strong><br />
Das muss man mal ganz offen sagen.<br />
Und da ich mal davon ausgehe, dass ihr keine Rattenfängerfans seid und ihr eigentlich nicht hilflos dieser, wie es manchmal scheint, chaotischen Welt ausgeliefert sein wollt, hier heute für euch</span></p>
<h3 style="text-align: center;">
Meine 3 Fragen zum Verarbeiten von Nachrichten</h3>
<p><a href="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2020/08/amar-de-4e9sanetxjk-unsplash.jpeg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"><img decoding="async" width="800" height="1000" src="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2020/08/amar-de-4e9sanetxjk-unsplash.jpeg" class="wp-image-1399" /></a></p>
<h4>
1.) Ist es wichtig? .. und zwar mir.</h4>
<p>Wann immer ihr etwas Neues hört, fragt euch zu allererst, ob euch diese Information <strong>wichtig</strong> ist. Seid dabei ganz ehrlich. Manchmal ist einem eben das Zugsunglück in Indien einfach egal. Oder die Wahlen in den USA. <strong>Das geht schon okay so!</strong> Man darf Nachrichten auch mal links liegen lassen. Ihr müsst nicht alles wissen. Denn selbst wenn ihr alle Nachrichten aufsaugt, die um euch herum schwirren, ihr werdet trotzdem nicht alles wissen. Jemand hat auch diese Infos schon vorgefiltert für euch.</p>
<p>Und ihr, ihr dürft eben auch filtern.</p>
<p>Also Tip 1: Manches kann man einfach streichen.</p>
<p><span style="color: #999999;">Sollte sich der Bedarf an Information zu einem bestimmten Thema in Zukunft für dich ergeben, kannst du das alles noch nachlesen. Es gibt das was, das heißt Internet. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></span></p>
<h4>
<p><a href="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2020/08/yannes-kiefer-DDMB6hEQ0eY-unsplash.jpeg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2020/08/yannes-kiefer-DDMB6hEQ0eY-unsplash.jpeg" class="wp-image-1400" /></a></h4>
<h4>
2.) Wer erzählt mir da was? &#8211; Die Quelle<br />
</h4>
<p>So. Jetzt hast du also ein Thema, das dir wichtig ist. Du hörst dir im Fernsehen die Nachrichten darüber an. Oder liest in deiner Bezirkszeitung darüber. </p>
<p>Die folgende Frage solltest du dir ab und dann mal stellen: „<strong>Wer</strong> erzählt mir da <strong>was</strong>?“</p>
<p>Damit meine ich, dass du unterscheiden solltest zwischen Qualitätsjournalismus und, naja, <span style="color: #444444;"><em>nicht</em></span>-Qualitätsjournalismus. </p>
<p>Gute Medien sind erstaunlich neutral. Meist bemerkt man das erst, wenn man bewußt nicht neutrale Medien konsumiert. Ui! Der Unterschied kann schmerzen.</p>
<p>Wohlgemerkt man kann Information und Nachrichten aus beiden Quellen konsumieren. Man sollte es nur <strong>bewußt tun.</strong></p>
<p>Für euch relevant ist, zu erkennen: <strong>Wer gehört wohin?</strong> Also welche Zeitung, welche Sendung und welche politische Orientierung oder auch welches Geschäftsmodell gehören dazu. Dann fällt es leichter einzuordnen, wie ihr damit umgehen wollt.</p>
<p><span style="color: #999999;"><em>Wenn du weißt, die Sendung XYZ ist tendentiell reißerisch und auf Schlagzeilen aus, dann kannst du sie auch so einordnen: dann brauchst du ihre Aussagen nicht zu 100% aufzunehmen. Da reichen dann schon 60%.</em></span></p>
<p>Versteht ihr?</p>
<p><strong>Unreflektiertes Nachrichten konsumieren, läßt einen oft Hochschaubahn fahren,</strong> weil die Medien im Wettbewerb um unsere Aufmerksamkeit stehen. Das ist an sich legitim, aber wenn man als Nachrichtenkonsument nicht aufpasst, dann wird eine Doku zum Thema Saudi Arabien ganz schnell zur emotionalen Totalbelastung.</p>
<p>Und das hilft niemandem wirklich.</p>
<p>Es folgt völlig logisch Frage 3</p>
<p><a href="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2020/08/mark-hang-fung-so-dhCGbPx8wpk-unsplash.jpeg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2020/08/mark-hang-fung-so-dhCGbPx8wpk-unsplash.jpeg" class="wp-image-1401" /></a></p>
<h4>
3.) Was halte ich davon? Wo stehe ich?</h4>
<p>Dein Thema; du hast erkannt, dass es dir wichtig ist. Du hast Information dazu bewußt aufgenommen (zum Unterschied von Dich-berieseln-lassen).</p>
<p>In diesem Moment stehst du quasi vor einem Spiegel und schaust runter auf deine Füße.</p>
<p><strong>Jetzt ist es an der Zeit aufzublicken.</strong></p>
<p>Schau dich an! Gehe mit dem Thema kurz in dich. Vermutlich wirst du augenblicklich wissen, was du davon hälst. <strong>Wo stehst du bei diesem Thema?</strong> </p>
<p>Denke es dir einmal ganz klar. Sag es dir!</p>
<p>Deine Meinung!</p>
<p>&#8222;Ich bin dafür/dagegen. Ich halte das für untragbar. Ich finde das gut.&#8220; </p>
<p><span style="color: #999999;"><em>Und nur damit das klar ist: du kannst deine Meinung jederzeit ändern!</em></span></p>
<p>Du wirst feststellen, dass du danach ruhiger umgehen kannst mit Themen, selbst, wenn sie an sich belastend sind.</p>
<p>Wenn du zu keiner Meinung kommen kannst, dann hast du meist noch Bedarf nach mehr Information. Manchmal braucht man erstaunlich viel Information.</p>
<p>Zudem ist für Ungeübte eine Meinung zu haben durchaus auch eine <strong>Sache des Mutes.</strong> Man muß allerdings mit dieser ganz eigenen Meinung ja nicht gleich um die Häuser ziehen und Allen einen Flyer in die Hand drücken. Man benutzt die Meinung hier nur zum Bewältigen der Last, die die Welt heute täglich auf unsere Netzhaut drückt. Einfach so. Meinung. Kein Missionszwang!</p>
<p>Für dich wichtig ist an diesem Punkt Themen anzunehmen, sie zu verarbeiten und Stellung dazu zu beziehen. Denn was man mal bearbeitet hat, ist bei weitem nicht mehr so belastend für die Seele.</p>
<p>Das gilt für die Klimakrise genauso wie die Wahlen in Weißrussland.</p>
<p>Das alles, das ich hier geschrieben habe, kann man wohl mit 30 Minuten Information am Tag durchziehen.</p>
<p>Und danach noch entspannt in den Tag schauen. Ich schaffe das. Dann könnt ihr das auch.</p>
<p>Ich hoffe, dass die Eine oder Andere mit diesen Tipps einer Viel-Nachrichten-Konsumentin etwas anfangen kann.</p>
<p>Den Rattenfängern keine Chance!</p>
<p><a href="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2020/08/Signature-10.png" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"><img loading="lazy" decoding="async" width="122" height="49" src="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2020/08/Signature-10.png" class="wp-image-1402" /></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mamimade.net/in-3-fragen-zum-entspannten/">In 3 Fragen zum entspannten Nachrichtenkonsum<br />
</a> erschien zuerst auf <a href="https://mamimade.net">mamimade</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://mamimade.net/in-3-fragen-zum-entspannten/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>5</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der innere Schweinehundparcour oder Yoga in 5 Hindernissen
</title>
		<link>https://mamimade.net/der-innere-schweinehundparcour-oder/</link>
					<comments>https://mamimade.net/der-innere-schweinehundparcour-oder/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jan 2020 06:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenthemen]]></category>
		<category><![CDATA[selfcare]]></category>
		<guid isPermaLink="false"></guid>

					<description><![CDATA[<p>Vorab. Ich mochte Yoga schon immer. Das erste mal geyogat habe ich vor &#8211; hüstel &#8211; 30 Jahren. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mamimade.net/der-innere-schweinehundparcour-oder/">Der innere Schweinehundparcour oder Yoga in 5 Hindernissen<br />
</a> erschien zuerst auf <a href="https://mamimade.net">mamimade</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2020/01/IMG_5655.jpeg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="969" src="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2020/01/IMG_5655.jpeg" class="wp-image-1870" /></a></p>
<p>Vorab. Ich mochte Yoga schon immer. Das erste mal geyogat habe ich vor &#8211; hüstel &#8211; 30 Jahren. Und wenn ich heute Yoga auch nur streife, dann erinnert sich mein Körper daran. Er jubelt. Mein Körper mag Yoga.</p>
<p>Wie krieg ich mich zur Bewegung? Ich habe da viel ausprobiert. Ich war Laufen (Das mag mein Körper auch ganz gern), ich habe Fitness Center gesponsert (Mögen wir beide nicht. Körper und ich:). Ich war in StepAerobic, ich bin geschwommen und einmal ja einmal war ich sogar in Kung Fu (Warum eigentlich?)</p>
<p>Ich habe mich also ein bißchen bewegt. Auf der Suche bewegt quasi.</p>
<p>Schon seit ein paar Jahren weiß ich, dass ich mit Yoga eine echte Chance habe. Aber da war kein Platz in meinem Leben für Yoga. Also kein offensichtlicher Platz. Mein Leben war voll. Kinder, Katzen und Co.</p>
<p>Und vor allem war da noch der Schweinehund.</p>
<p><a href="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2020/01/DSC_0076.jpeg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="716" src="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2020/01/DSC_0076.jpeg" class="wp-image-1871" /></a></p>
<p>Hier und heute meine Aufzählung der Hindernisse, die ich zu überwinden hatte, bevor ich es geschafft habe in zarter Regelmäßigkeit daheim die Matte aufzulegen und mit „downward facing dog“ und „sun salutations“ mein Leben aufzubessern.</p>
<h4>
1. Studio oder daheim</h4>
<p>Ich war in einem Yoga Studio, hatte einen 10er Blog. Ich habe mich hingezwungen und mir beim 5. mal dann die Schulter so verzerrt, dass ich nie wieder hingegangen bin. Es hat Wochen gedauert, bis der Schmerz weg war. Ich habe das als Zeichen gesehen.</p>
<p>„Hier nicht!“</p>
<h4>
2. Die Matte stinkt</h4>
<p>Die Kids hatten in ihrem Zimmer eine Matte. Also hätte ich an sich loslegen können. Aber die Matte war grauslich. Da ich aber nicht gerne Geld für mich ausgebe, hat es Monate gedauert, bis ich mir eingestand, dass ich eine Matte brauche. Eine <em>eigene</em>, damit ich was tue.</p>
<p>Einsicht ist ein Zeitfresser!</p>
<p><a href="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2020/01/DSC_0078.jpeg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="947" src="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2020/01/DSC_0078.jpeg" class="wp-image-1872" /></a></p>
<h4>
3. Adriene</h4>
<p>Über <a href="https://www.youtube.com/channel/UCFKE7WVJfvaHW5q283SxchA" target="_blank" rel="noopener">Adriene</a> bin ich vor ein paar Jahren gestolpert. Adriene ist eine junge Amerikanerin, die Yoga so vermittelt, wie ich es brauche. Locker, mit dem ständigen Hinweis „es kann sein, dass das bei dir <em>ganz anders</em> aussieht, dass du nur bis <em>hierher</em> kommst. Das ist okay. <strong>Höre auf deinen Körper</strong>!“.</p>
<p>Ich wusste es bis dahin nicht, aber ich tendiere dazu meinem Körper Dinge abzuverlangen, die er … naja nur unter Schmerzen hinbekommt. (siehe Schulter)</p>
<p>Adriene hat mir geholfen zu erkennen, wie mein Yoga zur Zeit aussieht. Und zu akzeptieren, dass das eben so ist.</p>
<h4>
4. Keine Hose</h4>
<p>Ich hatte also eine Matte und Adriene ist auch äußerst geduldig. Das was mich danach störte, war meine Kleidung. Ich wollte es nicht wahr haben, aber in meinen gemütlichen Filmschauoutfits, läßt sich Yoga nicht so gut an. Ständig rutscht was rauf, oder runter, oder hängt einem ins Gesicht.</p>
<p>Und wieder habe ich eine Weile gebraucht um mir einzugestehen, dass mich das ausbremst. Ehrlich.</p>
<p>Also musste ich mir eine Leggins nähen.</p>
<p>Pfoah!</p>
<p>Ich musste mir <strong>Stoff kaufen </strong>dafür. Ich habe kein Stoff-Reservoir, wie die meisten Näherinnen im Netz. Schon gar nicht in Quadratmetern, die für eine lange Leggins reichen.</p>
<p>Und wieder: ich gebe nicht gerne Geld für mich aus. Die Sache musste sickern, ich musste mir eingestehen, dass ich es wohl lieber machen würde mit einer Leggins …</p>
<p>Wochen &#8211; hüstel Monate &#8211; vergingen.</p>
<p><a href="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2020/01/DSC_0081.jpeg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="530" src="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2020/01/DSC_0081.jpeg" class="wp-image-1873" /></a></p>
<h4>
5. Und dann ist sie schmutzig</h4>
<p>Ich nähte mir also dann doch eine Leggins (Leopardenmuster! Wenn schon, denn schon.) und stellte völlig verdutzt fest, dass die dann nach zweimal yogiieren in der Wäsche war. Huch! Als wäre es das erste mal in meinem Mutterleben. Als hätte ich nicht schon hunderte male gedacht: &#8222;Er braucht mindestens 8 Paar Socken, mindestens 7 Unterhosen, sie braucht mindestens 2 Jeans.&#8220; &#8211; so habe ich nicht an mich gedacht. Dass eine Leggins nicht reichen wird, ist eigentlich offensichtlich.</p>
<p>Es ist erschütternd wie langsam ich funktioniere, wenn es um mich geht.</p>
<p>Naja, auf jeden Fall bin ich jetzt mit 3 (teilweise auffällig gemusterten) Leggins gesegnet. Ich habe meine Matte und die gute Adriene ist, was Yoga angeht, meine beste Freundin.</p>
<p><h4 style="text-align: left;">
Und was mache ich jetzt eigentlich?</h4>
<p>Nun, mein Ziel ist die Regelmäßigkeit. Auf Dauer. Alles sehr entspannt. Ich würde ja gerne so eine 30-Tage-Sache durchziehen. Hab&#8216; ich probiert. Klappt nicht. Ich komme maximal bis Tag 8, dann ist jemand in der Familie krank, irgendein Termin platzt mir in den Tag .. wie auch immer. Ich bin noch nicht soweit.</p>
<p>Ich habe mir aber eine der 30-Tage-Programme von Adriene herausgesucht (das von 2015), in dem die einzelnen Einheite nicht so lang sind. 40 Minuten schrecken mich ab. 20 nicht.</p>
<p><a href="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2020/01/yogaPlan.jpeg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="530" src="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2020/01/yogaPlan.jpeg" class="wp-image-1874" /></a></p>
<p>Ich mache also, wenn es sich ausgeht eine Einheit durch. Wenn ich es nicht schaffe, dann mache ich zumindest so 5-10 Minuten Sonnengruß. (wird in Tag 10 erklärt) Und wenn ich etwas gemacht habe, darf ich ein Kreuzerl in meinen dilettantisch angelegten Plan machen.</p>
<p>Bisher mache ich meist ungefähr 2 Kurse pro Woche und dann 2 &#8211; 3 mal Sonnengruß. Und ZACK, das heißt ich bewege mich an 4 &#8211; 5 Tagen.</p>
<p>Was, so finde ich ganz ehrlich, eine gewaltige Leistung ist.</p>
<p>Im wesentlichen trickse ich mich dahin, mir diesen Moment am Morgen zu nehmen. Die Zeit. Wenn ich mir das mal angewöhnt habe, dann erwarte ich, dass das ganze leichter wird. Wobei es jetzt nicht schwierig ist.</p>
<p>Ich habe ja meine bunten Leggins, meine coole Matte und Adriene. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
</p>
<p><a href="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2020/01/Signature-8.png" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"><img loading="lazy" decoding="async" width="122" height="49" src="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2020/01/Signature-8.png" class="wp-image-1875" /></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mamimade.net/der-innere-schweinehundparcour-oder/">Der innere Schweinehundparcour oder Yoga in 5 Hindernissen<br />
</a> erschien zuerst auf <a href="https://mamimade.net">mamimade</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://mamimade.net/der-innere-schweinehundparcour-oder/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>7</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sechs Monate Seife, Essig und Argan&#246;l &#8211; Die Haare im Laufe der Pflege
</title>
		<link>https://mamimade.net/sechs-monate-seife-essig-und-arganol/</link>
					<comments>https://mamimade.net/sechs-monate-seife-essig-und-arganol/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Apr 2019 05:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[selfcare]]></category>
		<category><![CDATA[Umsichtiges Leben]]></category>
		<guid isPermaLink="false"></guid>

					<description><![CDATA[<p>Ich hatte gelesen, dass, wenn man aufhört die Haare mit herkömmlichen Pflegeprodukten zu waschen, sich nach etwa einem [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mamimade.net/sechs-monate-seife-essig-und-arganol/">Sechs Monate Seife, Essig und Argan&ouml;l &ndash; Die Haare im Laufe der Pflege<br />
</a> erschien zuerst auf <a href="https://mamimade.net">mamimade</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2019/04/mercedes-alvarez-584559-unsplash.jpeg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="1093" src="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2019/04/mercedes-alvarez-584559-unsplash.jpeg" class="wp-image-2514" /></a></p>
<p>Ich hatte gelesen, dass, wenn man aufhört die Haare mit herkömmlichen Pflegeprodukten zu waschen, sich nach etwa einem halben Jahr, das Feeling der Haare verändert.</p>
<p>Das kann ich so bestätigen.</p>
<p>Im Oktober habe ich begonnen meine Haare mit Seife zu waschen. Als Spülung benutze ich seither Apfelessig und nach einer Weile habe ich mir eine Flasche Arganöl besorgt. Für die Haarspitzen. Arganöl ist echt lässig.</p>
<p><span style="color: #999999;"><em>Solltet ihr unter trockenen Spitzen leiden, dann holt euch so ein Flascherl. Und: nehmt ein Kleines. Man braucht nur homöopathische Dosen.</em></span></p>
<p>Was habe ich in den sechs Monaten seither erkannt?</p>
<p>Nun, da ist ein mal die Sache mit dem Styling.</p>
<h4>
Ein wahres AHA &#8211; Erlebnis. Meine Haare spielen mit!</h4>
<p>Ich brauche keinerlei Styling Produkte mehr. Das Silikon, dass die Haaroberfläche so superglatt und glänzend macht, macht sie eben auch dünner und, weil mir einfach kein besseres Wort einfällt, weniger widerspenstig, weniger formbar. Alles glatt, alles super. Das ist die Devise. Unglücklicherweise ist &#8222;alles glatt, alles super&#8220;, aber tendenziell stylingbefreit.</p>
<p>Dafür gibt es dann eine geradezu perverse Anzahl an Produkten, die man sich ins &#8222;alles glatt und alles super&#8220; werfen kann, damit &#8230; ja genau &#8230; das nicht mehr so glatt und super ist.</p>
<p>Mein Haar ist dünn. Dazu habe ich viele Haare. Wenn ich früher meine Haare auch nur irgendwie gestylt habe, dann hielt das maximal einen halben Tag. Die andere Hälfte des Tages war es optisch „ausgelutscht“. Das war auch so mit Schaumfertiger plus irgendwelcher Sprays und derlei.</p>
<p>Seit ich die Seife verwende beobachte ich, dass meine Haare einen Hauch dicker sind, weil durch die Seife eben ein wenig aufgeraut oder vielleicht auch nicht so superglatt (alles relativ). Vielleicht ist superglatt ja gar nicht normal? &nbsp;Auf jeden Fall sind durch dieses Aufgeraute die Haare auch ein wenig „bockiger“. &nbsp;Das macht sie ideal für Styling, wie ich feststellen durfte. Aha!</p>
<p>Das alles sieht man wohlgemerkt nicht. Aufgrund dieser veränderten Eigenschaften, hält es heute drei Tage, wenn ich mich style. Ganz ohne irgendwas. Ganz. Ohne. Irgendwas.</p>
<p>Das hätte ich niemals für möglich gehalten.</p>
<p><span style="color: #999999;"><em>Anmerkung:</em></span></p>
<p><em><span style="color: #999999;">Ich habe meine Haare einmal mit Roggenmehl gewaschen, das war, ganz ehrlich, eine sehr angenehme Haarerfahrung. Deutlich mehr auf der Silikonecke vom Glatt- und Weichfaktor, als die Seife. Für Leute mit dicken Haaren oder sehr langem Haar ist es womöglich der gangbarere (welch Wort) Weg.</span></em></p>
<p>Also keine Stylingprodukte mehr für mich … und damit auch kein <strong>Stylinprodukteverpackungsmüll</strong> mehr! Das finde ich nochmal ein Eckhaus super.</p>
<h4>
Ist jetzt alles raus?</h4>
<p>Was ich noch beobachtet habe, ist eben diese sechs Monate Grenze. Wieso genau das so ist, weiß ich nicht gesichert. Ich bilde mir aber ein gelesen zu haben, dass es ziemlich lange dauert, bis all das Zeug, das man sich über die Jahre in die Haare gepappt hat, tatsächlich wieder draußen ist.</p>
<p>Sechs Monate scheint mir halt sehr lange, aber <em>dass</em> sich nach ein paar Monaten etwas tut, kann ich bestätigen.</p>
<p>Meine Haare fühlen sich jetzt anders an. Ich würde sagen, wie nach einer Entschlackungskur. Obwohl das natürlich emotional gefärbt ist. Die Veränderung ist allerdings eines mit Sicherheit: positiv.</p>
<p>Was sich aber wohl am meisten verändert hat, ist meine <strong>Einstellung zu meinen Haaren</strong>. Ich betrachte sie durch diese Behandlung und die veränderte Aufmerksamkeit meinerseits heute als einen Teil von mir. <em>MEINE</em> Haare.</p>
<p>Das klingt an sich ja naheliegend, es war aber nicht so. Da waren Haare auf meinem Kopf, die ich eben hatte. Heute kenne ich sie. Ich weiß wann sie sich wie geben, was ihnen zusagt und was eher nicht. Dasselbe gilt für meine Kopfhaut. Ich bin geneigt zu sagen: Ich habe meine Haare kennengelernt. Wie eine Person. Ja, meine Haare haben tatsächlich so etwas wie eine eigene Persönlichkeit. Und wißt ihr was?</p>
<p>Meine Haare sind nett!</p>
<p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><a href="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2019/04/Signature-7.png" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"><img loading="lazy" decoding="async" width="122" height="49" src="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2019/04/Signature-7.png" class="wp-image-2515" /></a></p>
<p>Bildquelle:&nbsp;<span style="font-family: HelveticaNeue; font-size: 12px;">Photo by&nbsp;</span><a href="https://unsplash.com/photos/O30BD_bE5Xg?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText" style="font-family: HelveticaNeue; font-size: 12px;">Mercedes Álvarez</a><span style="font-family: HelveticaNeue; font-size: 12px;">&nbsp;on&nbsp;</span><a href="https://unsplash.com/search/photos/art?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText" style="font-family: HelveticaNeue; font-size: 12px;">Unsplash</a></p>
<p>Ich hatte keine Chance ein nettes Bild von mir zu machen. Sorry. Aber ihr kennt mich ja eh! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mamimade.net/sechs-monate-seife-essig-und-arganol/">Sechs Monate Seife, Essig und Argan&ouml;l &ndash; Die Haare im Laufe der Pflege<br />
</a> erschien zuerst auf <a href="https://mamimade.net">mamimade</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://mamimade.net/sechs-monate-seife-essig-und-arganol/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>4</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Me &#038; the Zucker &#8211; The Zucker &#038; me
</title>
		<link>https://mamimade.net/me-zucker-zucker-me/</link>
					<comments>https://mamimade.net/me-zucker-zucker-me/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jan 2019 06:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[selfcare]]></category>
		<category><![CDATA[Zucker]]></category>
		<guid isPermaLink="false"></guid>

					<description><![CDATA[<p>Ich war schon immer eine Zuckermaschine. Andere brauchen Luft zum Leben und Liebe, ich brauche Zucker. Soviel weiß [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mamimade.net/me-zucker-zucker-me/">Me &amp; the Zucker &ndash; The Zucker &amp; me<br />
</a> erschien zuerst auf <a href="https://mamimade.net">mamimade</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2019/01/Me2B25262Bthe2Bzcuker.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"><img loading="lazy" decoding="async" width="1400" height="1400" src="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2019/01/Me2B25262Bthe2Bzcuker.jpg" class="wp-image-2732" /></a></p>
<p>Ich war schon immer eine Zuckermaschine. Andere brauchen Luft zum Leben und Liebe, ich brauche Zucker. Soviel weiß ich mittlerweile.</p>
<p>Früher hätte ich das gar nicht mal so beantwortet. Ich bin eine nicht-so-viel-Esserin, immer schon. Ich gehöre zu dieser, wie mir allmählich scheint, Minderheit, die Essen, wenn sie Hunger haben und aufhören, wenn sie satt sind. Wenn ich satt bin, dann kann ich auch keine Nachspeise mehr essen. Keine Chance. Das hat sogar ab und dann was Frustrierendes.</p>
<p>In meiner Studentenzeit und im Anschluß dann in einem Job im Außendienst habe ich aber der „Überbrückungsernährung“ gefröhnt. Soll heißen, wenn ich schwach oder eben hungrig wurde, dann habe ich mir einen Schokoriegel reingehauen. Und dazu ein Red Bull. Und hopp.</p>
<p>Das hat für mich super funktioniert. Arbeiten und lernen habe ich auf diese Weise abgeliefert. Das &#8222;Essen-müssen&#8220; hat mir nicht in die Zeitplanung reingefuchtelt. Zudem kriegt man Kleinigkeiten &nbsp;auch überall, was im Außendienst wichtig ist.</p>
<p>Dazu Zuckergetränke gepaart mit Koffein. Eine geraume Weile war das Red Bull. Ich habe mit Konsequenz und Überzeugung 2 Dosen getrunken jeden Tag. Meist vor 9.00 Uhr. Dann konnte ich ohne Nahrung bis 14.00 Uhr durcharbeiten. No Problem.</p>
<h4>
.. und dann wurde es ernst ..</h4>
<p>.. denn dann habe ich Kinder bekommen. Mit einem Schlag wurde die ganze Durchhalten-Geschichte ja noch viel überlebensnotwendiger. Obwohl ich in der Schwangerschaft und auch in der Stillphase den Koffein-Zucker-Dosen abgeschworen hatte, wäre es mir &#8211; ich bin ganz ehrlich &#8211; wohl unmöglich gewesen die ersten Jahre durchzuhalten ohne der Stütze durch Zucker. Die kleine Miss hat 3 Jahre nicht durchgeschlafen und dazu war da noch die kleine ich-will-alles-wissen-DauerrumlaufVersion in Form des (damals noch) kleinen Misters … ich wäre wohl mehrmals täglich zusammengeknickt. Als ich dann auch noch wieder in meinen Job eingestiegen bin, schien es geradezu absurd den Zuckerkonsum zu regulieren. Noch dazu, wo ich ja eher zum Untergewicht neige. Schlicht, die Aufmerksamkeit lag woanders.</p>
<p>Zucker war kein Thema.</p>
<p>Begonnen hat es dann damit, dass ich das Red Bull absetzen wollte. An machen Tagen spielte mein Herz ein wenig ein experimentelles Lied, was den Rhythmus anging. Hie und da Herzrasen, wenn ich zu wenig getrunken hatte.</p>
<p>Ich habe die Signale meines Körpers gehört und mehrfach versucht die Dosen abzusetzen. Meist hatte ich dann Kopfweh, schlechte Laune, vor allem aber war ich supersauhundemüde. Mehrmals habe ich es versucht. Gerade die Müdigkeite setzte mir allerdings enorm zu. Und da hörte sich der Spaß dann eben auf. Denn damals waren die Kids noch klein, die Arbeit intensiv, dazu Haushalt, Garten, Ehemann.</p>
<p>Es lag für mich auf der Hand, dass mein Leben diese Krücke eben noch benötigte. Die Zeit war noch nicht reif. Es war kein Platz für einen Entzug. Ich achtete darauf, ausgiebig zu trinken und wenn möglich die Menge zu reduzieren.</p>
<h4>
Alles hat seine Zeit</h4>
<p>Nun muß man wissen, dass ich zu den Leuten gehöre, die die Erfahrung gemacht haben, dass jedes Ding seine Zeit hat. Man kann zwar beinahe alles zu jedem beliebigen Zeitpunkt umsetzen, sich vornehmen und durchdrücken. Nur der Kraftaufwand kann dabei beträchtlich werden.</p>
<p>Hat man die Nerven und die Zuversicht abzuwarten, dann, so meine Erfahrung, kommt irgendwann der Moment an dem sich die Dinge quasi von alleine erledigen.</p>
<p>Ooooohm!</p>
<p>Und genauso bin ich das Red Bull dann auch losgeworden. Eines kalten Winters war sie da die solide Erkältung. Husten, Schnupfen, Fieber. Vielleicht war es auch eine echte Grippe. Ich lag auf jeden Fall 10 Tage im Bett. Habe geschlafen und gelitten. „Mama ist krank“ ist ja schließlich Defcon 1. &#8222;Maximale Einsatzbereitschaft aller Reserven&#8220; laut Wikipedia. Die wissen was läuft, wenn die Mama liegt.</p>
<p>Und natürlich habe ich 10 Tage lang kein Red Bull getrunken. Sollte ich Kopfschmerzen bekommen haben oder gar müde gewesen sein, dann hat die Grippe das ganze locker übermalen. Der Entzug war ungeplant aber hocheffektiv.</p>
<p>Als ich wieder fit war, habe ich einfach die letzten Dosen weggeräumt und nie wieder ein Red Bull getrunken.</p>
<p>Entzug gleich Null.</p>
<p>Schritt 1 in meiner Zucker-Geschichte war getan.</p>
<p>Es sollten noch viele, viele folgen. Demnächst mehr.</p>
<p><a href="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2019/01/Signature-6.png" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"><img loading="lazy" decoding="async" width="122" height="49" src="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2019/01/Signature-6.png" class="wp-image-2733" /></a></p>
<p><span style="color: #666666;"><em>In meiner Serie &#8222;Me and the Zucker, the Zucker and me&#8220; möchte ich euch meine Entdeckungsreise schildern. Entdeckung dahingehend, welche Rolle der Zucker in meinem Leben spielt und wie ich mich zu einem neuen Umgang mit ihm&nbsp;</em></span><span style="color: #666666;"><span style="caret-color: rgb(102, 102, 102);"><em>durchraufe.</em></span></span></p>
<p><span style="color: #666666;"><span style="caret-color: rgb(102, 102, 102);"><em>Neuerdings ist das Netz voll von Berichten à la &#8222;Ich habe 4 Wochen keinen Zucker mehr gegessen!&#8220; Sowas mag ja für den einen oder anderen funktionieren. Für mich klingt das zu sehr nach Streß.</em></span></span></p>
<p><span style="color: #666666;"><span style="caret-color: rgb(102, 102, 102);"><em>Ich bin Wienerin. Ich mache das gemütlich. Schaumamal!</em></span></span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mamimade.net/me-zucker-zucker-me/">Me &amp; the Zucker &ndash; The Zucker &amp; me<br />
</a> erschien zuerst auf <a href="https://mamimade.net">mamimade</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://mamimade.net/me-zucker-zucker-me/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>4</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nachhaltigkeit &#8211; Haare und Seife; Meine Erfahrungen
</title>
		<link>https://mamimade.net/nachhaltigkeit-haare-und-seife-meine/</link>
					<comments>https://mamimade.net/nachhaltigkeit-haare-und-seife-meine/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jan 2019 06:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[selfcare]]></category>
		<category><![CDATA[Umsichtiges Leben]]></category>
		<guid isPermaLink="false"></guid>

					<description><![CDATA[<p>Ich habe nachgeschaut. Es war der 7. Oktober. Da habe ich mir das erste mal die Haare mit [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mamimade.net/nachhaltigkeit-haare-und-seife-meine/">Nachhaltigkeit &ndash; Haare und Seife; Meine Erfahrungen<br />
</a> erschien zuerst auf <a href="https://mamimade.net">mamimade</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe nachgeschaut. Es war der 7. Oktober. Da habe ich mir das erste mal die Haare mit Seife gewaschen. Gelesen hatte ich viel davon, gezögert habe ich lange. Ich fand meine Haar durchschnittlich kompliziert. Da sie mittlerweile wieder lang sind, benötigten sie einiges an Pflege und Rundherum um so auszusehen, wie sie es können und ich es brauche um mich wohl zu fühlen.</p>
<table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;"><a href="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2019/01/DSC_01062B252812529.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"><img loading="lazy" decoding="async" width="780" height="705" src="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2019/01/DSC_01062B252812529.jpg" class="wp-image-2772" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td class="tr-caption" style="text-align: center;">Sehen eigentlich aus, wie immer: meine Haare.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Neulich habe ich euch erzählt von dem <a href="https://mamimade.net/2018/11/nachhaltigkeit-die-gschissenen.html" target="_blank" rel="noopener">Wahnsinn mit den Plastikflascherln</a> und seit ich mir den <a href="https://mamimade.net/2018/05/weichspuler-selbstgemacht-warum-nicht.html" target="_blank" rel="noopener">Weichspüler</a> und die <a href="https://mamimade.net/2018/07/nachhaltigkeit-im-haushalt-die-nachsten.html" target="_blank" rel="noopener">Küchenreinigung</a> selber mache, hatte ich die Erfahrung, dass ich da einiges an Müll vermeiden kann. Deswegen waren die Haare durchaus auch ein Thema. Und natürlich auch der Aspekt, dass meine Haare zwar schön aber weit weg von natürlich waren.</p>
<p>Was da jetzt alles in einem handelsüblichen Shampoo drin ist, will ich gar nicht so genau wissen. Dann kommt noch Conditioner dazu, auch mal Haarspitzentrallala und eventuell was zum Stylen. Damit Haare natürlich aussehen, so macht es einem der Handel glauben, braucht man eine ganze Menge Zeug. Zum Frisieren, zum Glänzen, Pipapo ohne Ende.</p>
<p>Und alles kommt in Plastik daher.</p>
<p>Ich wollte es wissen, wie es ist. Was sich ändert? Ob sich was ändert? Wie ich es vertrage? Ob ich es vertrage? Ist es einfach? Ist es anders?</p>
<p>Viele Fragen.</p>
<p>Hier meine Erfahrungen von fast 3 Monaten Haare, Seife &amp; Co.</p>
<p><h4>
Welche Seife habe ich benutzt?</h4>
<p>Ich habe begonnen mit der &#8222;Blauen Donau&#8220; von Wiener Seife. Sie riecht gut und ist für Haare geeignet. Ich habe es einfach getan. Es war soweit. Nach drei Wochen bin ich auf die Salzseife umgestiegen. Die, so finde ich, riecht nochmal um ein Eckhaus besser und zu dem Zeitpunkt wusste ich bereits, dass ich das hinkriege.</p>
<p>Mittlerweile habe ich auf Anraten auf die Haarseife von Walde gewechselt. Aber lest es selber.</p>
<p>Meine Erfahrung bis dahin waren folgende:</p>
<h4>
Die Schuppen waren augenblicklich weg</h4>
<p>Ich schuppe nur im Winter und das nicht allzu heftig. Aber auf meinen dunklen Haaren sieht man das. Zudem juckt es und dann kratze ich mich. Alles nicht so das Bingo-Erlebnis. Die Kopfhaut war für die Seife dankbar. Besonders als ich auf die Salzseife umgestiegen bin. Da war mein Köpfchen voll dafür.</p>
<table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;"><a href="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2019/01/DSC_0102.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"><img loading="lazy" decoding="async" width="780" height="553" src="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2019/01/DSC_0102.jpg" class="wp-image-2773" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td class="tr-caption" style="text-align: center;">Im Winter ist der Look eh ziemlich wurscht, weil, da verschwinden sie meist eh unter einer Mütze!</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h4>
Der Anfang und das Fett &#8211; Die Kopfhaut Detox Phase</h4>
<p>Nun, man liest ja häufig, dass sich die Kopfhaut erstmal von all dem künstlichen Zeug und all der Austrocknung erholen muss, die eigene Balance finden. Das Haar &#8211; Ohm quasi. Und wie ein ausschlagendes Pendel wird in den allermeisten Fällen zunächst mal eifrig Fett produziert. Sebum heißt das Kopfhautfett, das eigentlich der Haarpflege dient. Sebum hält das Haar weich und glänzend. Diese Fettphase, Detoxphase, dauert ein Weilchen. Meist so um die 2 Wochen und war ein Grund warum ich gezögert habe, ist vermutlich der Grund warum die meisten zögern.</p>
<p>Meine Kopfhaut war aufgrund der Schuppenshampoos voll auf Fettproduktion&nbsp;<span style="color: #999999;">(Weil die trocknen die Haut ja aus und das regt die Produktion eben erst recht an! Ein fataler Kreislauf.)</span>, also erwartete ich beträchtliche Verfettung. Und war dann positiv überrascht, dass es eigentlich fast so wie immer war. Ich fand den Unterschied gar nicht so krass. Ich habe alle 2, manchmal 3 Tage gewaschen. Gerochen hat es nicht. Ich habe es beobachtet. Das war&#8217;s eigentlich auch schon.</p>
<p>Ich war neugierig und wäre jederzeit auf Shampoo zurückgefallen, wenn es schlimm geworden wäre. War&#8217;s nicht.</p>
<h4>
Der Essig</h4>
<p>Wäscht man die Haare mit einer Seife, raut diese das Haar auf. Und &#8211; bistdudeppart &#8211; das spürt man auch. Mein Haar fühlt sich nach der Seife an wie eine Klettverschlussperücke (speziell bei der Salzseife). Ich kann da mit der nassen Hand gar nicht einfach drüberrutschen.</p>
<p>Deswegen braucht man eine saure Rinse. Eine Spülung mit niedrigem pH-Wert. Entweder Zitrone oder Essig.</p>
<p>Ich nehme Apfelessig. Ich fülle 1cm in einen alten Messbecher und fülle den dann unter der Dusche auf einen halben Liter auf. Das ganze gieße ich dann sorgfältig über meinen Klettverschlußkopf.</p>
<p>Und danach:</p>
<p>riecht mein Kopf nach Essig und meine Haare sind rutschig wie eine Olympia-Bobbahn.</p>
<p>Ausspülen muss man den Essig ordentlich, weil sonst riecht&#8217;s (aber auch nur wenn man die Nase in die Haare drückt). Die Haare bleiben verschlossen.</p>
<p>Der Essiggeruch im Bad während der Dusche war anfangs heftig. Mittlerweile rieche es fast nicht mehr. Arg wie man sich daran gewöhnt.</p>
<h4>
Die Haare und das Trockene</h4>
<p>Die Salzseife, so hat mir die liebe <a href="https://www.loewing.at/" target="_blank" rel="noopener">Birgit</a> geflüstert, ist super für die Kopfhaut, aber nicht ganz so optimal für die Haare. Sie trocknet sie nämlich aus. Das war mir gar nicht so sehr aufgefallen, weil ich die Spitzen mit einem winzigen bißchen Arganöl einreibe (muß man vermutlich bei kurzen Haaren gar nicht), aber dann habe ich brav wie mir geheißen die Haarseife von Walde ausprobiert. Die enhält nämlich Lanolin und das läßt die Haare strahlen.</p>
<p>Na und ich kann nur sagen: Ja, das geht!</p>
<p>Nur mein Kopf will dann manchmal noch jucken.</p>
<p>Also wechsle ich ein wenig ab, bis meine Kopfhaut den Winter überstanden hat. 2 mal Haarseife, 1 mal Salzseife. Irgendwie kein Problem. Für den Körper benutze ich die Salzseife sowieso. Weil super.</p>
<table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;"><a href="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2019/01/DSC_0138.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"><img loading="lazy" decoding="async" width="780" height="688" src="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2019/01/DSC_0138.jpg" class="wp-image-2774" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td class="tr-caption" style="text-align: center;">Ich krieg&#8216; meinen Wuschelkopf auch ohne große Chemie hin.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h4>
Haarfarbe</h4>
<p>Ich habe mir gerade die Haare gefärbt, weil ich ein wenig Pepp gebraucht habe. &nbsp;(Die Fotos entstanden vorher). Davor habe ich zu diesem Thema nachgelesen und das Unisono-Feedback aus dem Netz war: &#8222;Die Farbe ist schneller wieder draußen, wenn man mit Seife wäscht.&#8220;</p>
<p>Das kann vor allem bei erwünschter Grauabdeckung ein wenig nervig sein.</p>
<p>Ich werde berichten.</p>
<p>Kurz gesagt:</p>
<p>Geht es? Die Haare mit Seife zu waschen?</p>
<p>Ja, geht!</p>
<p>Ist es ein arger Umstieg?</p>
<p>Nö, nicht schlimmer, wie ein Strumpfhosenwechsel.</p>
<p>Mein Problem ist ja, dass mein Friseur weggezogen ist!</p>
<p>DAS NENNE ICH EIN PROBLEM!</p>
<p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f62c.png" alt="😬" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><a href="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2019/01/Signature-14.png" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"><img loading="lazy" decoding="async" width="122" height="49" src="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2019/01/Signature-14.png" class="wp-image-2775" /></a></p>
<p>PS: Angefallene Müllmenge in knapp 3 Monaten: 2 Papierschleifen von den Seifen und eine Glasflasche vom Essig.</p>
<p>Krasser Unterschied!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mamimade.net/nachhaltigkeit-haare-und-seife-meine/">Nachhaltigkeit &ndash; Haare und Seife; Meine Erfahrungen<br />
</a> erschien zuerst auf <a href="https://mamimade.net">mamimade</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://mamimade.net/nachhaltigkeit-haare-und-seife-meine/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>10</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Selfcare
</title>
		<link>https://mamimade.net/selfcare/</link>
					<comments>https://mamimade.net/selfcare/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jun 2018 05:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[selfcare]]></category>
		<guid isPermaLink="false"></guid>

					<description><![CDATA[<p>Ich habe wohl gute 14 Jahre lang intensiven Raubbau an meinem zu Beginn noch recht frischen Körper betrieben. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mamimade.net/selfcare/">Selfcare<br />
</a> erschien zuerst auf <a href="https://mamimade.net">mamimade</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe wohl gute 14 Jahre lang intensiven Raubbau an meinem zu Beginn noch recht frischen Körper betrieben.</p>
<p>Es ging nicht anders. Das ist keine Ausrede. Wer zwei Kinder ausgetragen, geboren und dann betreut und umsorgt hat, der möge mir widersprechen.</p>
<table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;"><a href="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2018/06/you_wish1.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="732" src="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2018/06/you_wish1.jpg" class="wp-image-3203" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td class="tr-caption" style="text-align: center;">Dieses Bild ist Jahre her, aber ich spüre es immer noch <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Ich rede heute hier von mir. Ich bin ziemlicher Durchschnitt. Und ich habe jahrelang nicht durchschlafen „dürfen“, weil es meine Kinder nicht zuließen. Ich war so müde, dass ich jahrelang kein Buch lesen konnte. Wenn ich abends beim ins-Bett-gehen sagte „Ich lese noch ein bißchen.“, dann brach mein Mann in schallendes Gelächter aus.</p>
<p>An Sport war nicht zu denken. Ich meine das wörtlich. Ich hatte nicht nur keine Zeit und Kraft für Sport. Ich hatte keine Zeit und Kraft an Sport <em>zu denken</em>. Und ich glaube, damit liege ich ganz in der Mitte der Gesellschaft.</p>
<p>Ich habe nicht mehr an mich gedacht, nicht mehr an mich denken können.</p>
<p>Ich stehe zu all dem.</p>
<p>Meine Kinder sind jetzt an der Grenze zur Pubertät. Die wesentliche Arbeit ist wohl getan. Ich habe sie geprägt und ihnen mitgegeben, was ihre Seele braucht. Was jetzt noch kommt ist Feinschliff (und Kampf ;-).</p>
<p>Und deswegen ist es jetzt an der Zeit wieder auf mich zu schauen.</p>
<p>Einiges hat sich angesammelt. Von Fitness zu reden, wäre ein Farce. Nein, fit bin ich nicht. Ich habe ein wenig zugenommen, aber das stört mich nicht. Das spielt sich bei mir innerhalb der Norm ab.</p>
<table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;"><a href="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2018/06/thekidsathome.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"><img loading="lazy" decoding="async" width="650" height="651" src="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2018/06/thekidsathome.jpg" class="wp-image-3204" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td class="tr-caption" style="text-align: center;">Dieses Bild kann ich beinahe täglich liefern &#8230;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Es geht mir darum Schritt für Schritt wieder zu lernen auf mich zu achten. Wenn ich alles auf einmal machen würde: Ernährung, Sport und Seele .. pfoah! .. da kenn’ ich mich gut genug, dann mach’ ich gar nichts.</p>
<p>Langsam. Eins nach dem anderen. Ich habe Jahre gebraucht mich „kaputt“ zu machen. Ich werde Jahre brauchen wieder fit und körperlich ausgeglichen zu sein. Die Zeit nehm’ ich mir jetzt.</p>
<p>Die Wäsche kann warten.</p>
<p>Die Fitness ist da natürlich ein langfristiges Ziel, aber da sind aber eben noch andere Dinge.</p>
<p>Mein Rücken schmerzt. Mal mehr mal weniger. Es ist nichts Ernstes, das kann ich spüren. Es sind die Muskeln, die mir fehlen und dann falle ich ins Hohlkreuz. Autsch!</p>
<p>Mein Darm ist seit letztem Winter irgendwie durcheinander. Nichts Ernstes, aber das Gleichtgewicht ist ins Schwanken geraten. Nervt einfach. Geht anders.</p>
<p>Weiters ernähre ich mich wohl zu sauer. Und zu zuckerreich.</p>
<p>Ihr seht schon: da ist einiges zu tun.</p>
<table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;"><a href="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2018/06/IMG_6632.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"><img loading="lazy" decoding="async" height="480" src="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2018/06/IMG_6632.jpg" class="wp-image-3205" width="640" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td class="tr-caption" style="text-align: center;">Hier und jetzt .. der Startpunkt</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Warum ich das hier erzähle?</p>
<p>Na klar. Erstens ist es eine Art der Motivation meinerseits und zweitens: Das ist doch sicher für die eine oder andere unter euch auch ein Thema.</p>
<p>Und ich will euch zeigen, dass ihr nicht alleine seid.</p>
<p>Ich werde berichten .. auch von meinem Weg, meinen Etappensiegen und von meinen Etappenversagen! (Und ich werde versagen!!)</p>
<p>Ich mache mich einfach mal auf den Weg.</p>
<p>Schau’ ma mal!</p>
<p><a href="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2018/06/Signature-11.png" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"><img loading="lazy" decoding="async" width="122" height="49" src="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2018/06/Signature-11.png" class="wp-image-3206" /></a></p>
<p>Wie ist das bei euch?</p>
<p>Welche Themen stehen auf eurer SELFCARE &#8211; Liste?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mamimade.net/selfcare/">Selfcare<br />
</a> erschien zuerst auf <a href="https://mamimade.net">mamimade</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://mamimade.net/selfcare/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>15</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
