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	<title>autolos Archive - mamimade</title>
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	<description>vernäht und zugetextet</description>
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	<title>autolos Archive - mamimade</title>
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		<title>Car Sharing FUN FACTS
</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Mar 2024 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[autolos]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn man in Wien lebt, also vollinhaltlich, Kids in der Schule, Job mit Büro in der Stadt, der Arzt, die Shops, wenn sich alles Leben in der Stadt abwickelt, dann braucht man ziemlich bald kein und wenn überhaupt erstaunlich selten ein Auto. Diese Aussage trifft auf viele Wiener zu. Nur jeder zweite Haushalt in Wien hat ein Auto.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mamimade.net/car-sharing-fun-facts/">Car Sharing &lt;b&gt;FUN&lt;/b&gt; &lt;b&gt;FACTS&lt;/b&gt;<br />
</a> erschien zuerst auf <a href="https://mamimade.net">mamimade</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wenn man in Wien lebt, also vollinhaltlich, Kids in der Schule, Job mit Büro in der Stadt, der Arzt, die Shops, wenn sich alles Leben in der Stadt abwickelt, dann braucht man ziemlich bald kein und wenn überhaupt erstaunlich selten ein Auto. Diese Aussage trifft auf viele Wiener zu. Nur jeder zweite Haushalt in Wien hat ein Auto.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich gibt es die Wochenendhaus-Wiener.  Die sind ja, was man so liest, ausnehmend beliebt draußen am Land. Die haben dann gleich zwei Autos, weil, braucht man halt. Wir hatten lange Zeit ein Auto, dann haben wir lange Zeit gewußt, dass wir es vermutlich ohne Auto auch hinkriegen und zwar ziemlich sicher ohne nennenswerte Probleme. Und jetzt? Jetzt haben wir seit fast einem ganzen Jahr kein  Auto mehr. Und: es ist tatsächlich ein anderes Lebensgefühl.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-text-color has-link-color wp-elements-1" style="color:#eb8000">Das Suchen ist weg</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Auffälligste Detail ohne Auto, das mir auf Anhieb in den Kopf kommt, ist, dass, wenn ich ein Auto brauche, ich in der App nachschaue, das Gefährt reserviere und dann aus dem Haus direkt zum Auto gehe. Im Vergleich dazu, bleibt man als Stadtparker mit eigenem Automobil, das nur alle 10 Tage mal bewegt wird, kaum dass man aus dem Haus herausgetreten ist, abrupt stehen und muß akut überlegen WO das gute Teil denn überhaupt hingestellt wurde? Muss ich rechts? Muß ich links? Habe ich es vor dem Gasthaus stehen lassen? Oder war das vorige Woche? War mein Mann zuletzt unterwegs? Und warum hat er mir nicht gesagt wo das Familomobil jetzt steht?<br>Diese Situation kennt jeder Stadtparker. Man kann das auch beobachten. Also, wenn man mal zufällig ein paar Stunden am Fenster sitzt und rausschaut. Die Wahrscheinlichkeit, dass aus irgendeinem Haus jemand heraustritt und zuerst mal gleich stehenbleibt und mit Suchblick rechts und links die Gasse runterschaut, ist gar nicht so klein. <br>Das menschelt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="400" height="100" src="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2024/03/Abteilerlein.jpg" alt="" class="wp-image-14301"/></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Car Sharing </strong>ist dann auch so eine ganz eigene Sache. Die allerersten Male (Jahre her) bin ich meist in eine Sharing-Auto gestiegen, wenn akut ein Kind irgendwo krank zu holen und das Familiengefährt gerade unterwegs war. Und das ist dann meist gar nicht so einfach wie man vorab vielleicht denken mag.<br>Denn, das Gewohnheitstier Mensch, kennt das eigene Auto. Aber eben <strong>all die Anderen nicht.</strong> Und wenn man, so wie wir, ein Gefährt sein eigen nennt, das gut 20 Jahre alt ist, dann, bitteschön, ist alles was zu geteilt an Autos angeboten wird derart modern, dass man sich in einer Mondlanderakete wähnt.<br>Und dementsprechend hilflos sitzt man dann in den ersten Minuten in dieser Rakete und bringt weder den Motor zum Laufen noch findet man den Rückwärtsgang (Automatik ist nicht gleich Automatik). Ein krankes Kind in der Schule wartend, macht die Sache gar nicht mal so viel leichter.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1000" height="667" src="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2024/03/elaine-casap-qgHGDbbSNm8-unsplash.jpg" alt="" class="wp-image-14304" srcset="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2024/03/elaine-casap-qgHGDbbSNm8-unsplash.jpg 1000w, https://mamimade.net/wp-content/uploads/2024/03/elaine-casap-qgHGDbbSNm8-unsplash-768x512.jpg 768w, https://mamimade.net/wp-content/uploads/2024/03/elaine-casap-qgHGDbbSNm8-unsplash-450x300.jpg 450w, https://mamimade.net/wp-content/uploads/2024/03/elaine-casap-qgHGDbbSNm8-unsplash-900x600.jpg 900w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption"> </figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Und hat man es mal geschafft, kann man mit Sicherheit davon ausgehen, dass man beim nächsten Mal in ein komplett anders konzipiertes Gefährt einsteigen wird. Das Spiel beginnt von Neuem. Solange bis man alle Modelle einmal durch hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beruhigend zu erwähnen ist, dass, genauso wie beim Wo-steht-eigentlich-mein-Auto-Gschichti von gerade eben, auch da alle gleich sind. Mein durchaus Auto-versierter Ehemann hat mich mittlerweile auch schon mal mittelmäßig verzweifelt angerufen, weil er ein Sharing-Auto einfach nicht zum Laufen gebracht hat.<br>Will nur sagen: wir sind alle gleich gescheit/dumm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weiters fällt auf, dass all die Leute, die sonst mit den Autos fahren, in die ich dann eben ab und zu mal einsteige, offensichtlich komplett anders gebaut sind. Sprich: ich muss beinahe alles neu einstellen. Rückspiegel, Sitz, Lehne, Pohöhe, Seitenspiegel. Aber, eben selten alles! An irgendeinem Teil, passt mir der Vormensch dann halt doch.<br>Schon schräg.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="400" height="100" src="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2024/03/Abteilerlein.jpg" alt="" class="wp-image-14301"/></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Es ist unnötig zu erwähnen, dass &#8211; in Anlehnung an das Starten oder Gängefinden Dilemma &#8211; auch die Sitze nie gleich einzustellen sind. Es kommt also durchaus vor, dass man sich einen perfekten Lehnenwinkel versaut, weil man glaubt eigentlich an der Distanz zu den Pedalen zu hantieren. Und umgekehrt. Ein bissl eine Überraschung ist demnach immer dabei.<br>Ach ja, apropos einstellen:</p>



<h3 class="wp-block-heading has-text-color has-link-color wp-elements-2" style="color:#eb8000">Das Radio</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mir ist es ja noch nie passiert, dass mir beim Schlüsseldrehen (oder Knopfi drücken) plötzlich mit Lautstärke 2000 irgendein Jödldihü-Sender das Hirn weggeblastet hat.<br>Nein, die Lautstärke war noch immer sehr verträglich. Lustig finde ich ja eigentlich mehr die Sender, die vom Vorfahrer noch über bleiben. Das lässt dann schon tief blicken.<br>Selbstzufrieden darf ich feststellen, dass erfreulich häufig FM4 eingestellt ist. Das mag aber auch daran liegen, dass die Radio Arabella Dichte im 4. Wiener Bezirk halt einfach unterdominant ist.<br>Naja, ich find&#8217;s auf jeden Fall gut so und aber eben auch sehr lustig.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Hab&#8216; ich auch nicht kommen sehen, dass man ohne eigenes Auto plötzlich so um die Ecke rum andere Menschen erspüren kann!</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Und zu guter Letzt möchte ich noch ein &#8211; hm &#8211; vielleicht tiefenpsychologisches Detail erwähnen, das mir sehr stark auffällt.<br>Ich war nie ein Autonarr. Die PS waren mir stets komplett wurscht. Oder welche Marke oder überhaupt.<br>Aber selbst ich musste mich am Ende von dem Auto innerlich verabschieden, in dem ich meine Babies für 16 Jahre herumgekurvt hatte. Ich hatte zu diesem Blechhaufen eine emotionale Bindung. Und weil ich eine emotionale Bindung hatte, hatte das Auto auch &#8222;Rechte&#8220; in meinen Augen. Ich bin keine Radikale. Mein Auto hatte kein &#8211; du darfst überall stehen Recht oder so &#8211; meine Auto hatte das Recht doch ab und zu mal gereinigt zu werden. Oder dann doch mal etwas frisches Öl für den Motor. Verhätschelt haben wir unser Auto nicht. Nein. Wahrlich.<br>Ich sehe aber, wo es herkommt, dass gar nicht mal so wenig Menschen ihr Auto &#8230; überhöhen. Und ihm eine Bewertung zugestehen, die eigentlich unverhältnismäßig ist. (meine Meinung)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn, und das ist ohne eigenes Auto sehr viel einfacher zu erkennen, ein Auto ist ein Auto. Ein Blechding, das dich von A nach B bringt. Nicht weniger, <strong>aber eben auch nicht mehr</strong>. Es fällt sehr viel leichter auf irgendwelche irrwitzigen Details kaum oder gar nicht zu reagieren, wenn es diese emotionale Ebene nicht mehr gibt. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="1000" height="800" src="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2024/03/janko-ferlic-zHJ4ph3GRyg-unsplash.jpg" alt="" class="wp-image-14310" srcset="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2024/03/janko-ferlic-zHJ4ph3GRyg-unsplash.jpg 1000w, https://mamimade.net/wp-content/uploads/2024/03/janko-ferlic-zHJ4ph3GRyg-unsplash-768x614.jpg 768w, https://mamimade.net/wp-content/uploads/2024/03/janko-ferlic-zHJ4ph3GRyg-unsplash-450x360.jpg 450w, https://mamimade.net/wp-content/uploads/2024/03/janko-ferlic-zHJ4ph3GRyg-unsplash-750x600.jpg 750w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption"> </figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Will sagen: Baustellen, die mir den Heimweg verlängern, weil ich über Hinterkuckuckshausen fahren muss um vor meine Haustür zu gelangen, sind mir jetzt sehr viel mehr wurscht. Oder Ladezonen. Oder Anrainerparkplätze. Oder .. ganz heißes Thema .. WENIGER Parkplätze.<br>Nochmal; was ich sagen will ist, dass es sehr viel leichter fällt auf Privilegien zu verzichten, auf die ich an sich ja kein Recht habe. Die mir nur historisch gewachsen zur Zeit noch in den Schoß fallen und die so es weiterhin den Trend zu mehr und größeren Autos gibt, eben real nicht aufrecht zu erhalten sind.<br>Ohne ein eigenes Auto fällt es leichter diese Erkenntnis anzunehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun ist mir ja klar, dass Sharing-Modelle nur so richtig gut funktionieren, wenn die Stadt/der Ort groß genug ist, weil man halt einen Haufen Leute braucht, damit so etwas funktionieren kann. Am Land draußen ist Car-Sharing keine reale Option &#8230; zumindest nicht per Geschäftsmodell, das in einer Großstadt funktioniert. Womöglich gibt es für ländliche Gegenden ja andere Modelle. Das ist aber heute und hier nicht das Thema. Heute ging es drum euch teilhaben zu lassen <strong>an den absurden Rundherums, die sich so ergeben, wenn man mit völlig fremden Menschen ein Auto teilt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich find&#8217;s witzig. Jedes mal wieder!</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="122" height="49" src="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2022/05/Signature-7.png" alt="" class="wp-image-58"/></figure>
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		<title>Autolos: Erste Erfahrungen
</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jun 2023 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[autolos]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nun sind wir schon ein paar Wochen ohne Auto und ich frage mich, wie das so ist. ch frage mich, was mir so aufgefallen ist. Und eine Sache ist mir eben. Also aufgefallen. Und zwar betrifft das Baumärkte...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-center has-sm-dark-tertiary-color has-text-color wp-block-paragraph">An sich hatte ich geplant heute hier eine mamimade Zusammenfassung über die Trump&#8217;sche Anklage zu posten, aber &#8230; ich bin noch nicht fertig. Gar nicht mal, weil die Sache so umfangreich ist (okay, es wird wohl kein kurzer Post), mehr weil mein Kalender diese Woche ausnehmend bestückt ist und ich jetzt auch noch mal ein Ründchen eingeschlafen bin, weil mein Kalender diese Woche so ausnehmend gut bestückt ist .. oder so. Die Anklage folgt demnächst (ich plane Montag). Dafür habe ich heute einen Zwischenstand über mein autoloses Leben! </p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">Nun sind wir schon ein paar Wochen ohne Auto und ich frage mich, wie das so ist. Ich frage mich, was mir so aufgefallen ist. Und eine Sache ist mir eben. Also aufgefallen. Und zwar betrifft das <strong><em>Baumärkte</em></strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Anmerkung: Ich gehöre ja zu jenen Frauen, die sich im Baumarkt besser zurecht finden als der Angetraute. Die Baumarkt-Logik ist für den Süßen eben nicht mathematisch genug. Das ist dort eher alles praktisch sortiert und wohl deswegen…. aber ich schweife ab.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mir war von Anfang an klar, bzw. habe ich es vermutet, dass die Fälle für „<em>Auto wird gebraucht</em>“ sich wohl auf so Einkaufstrips zum Baumarkt und zum Möbelschweden limitieren könnten.<br>Alles andere, so dachte ich, kann ich auch öffentlich ganz gut erreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und das war falsch gedacht</strong>!<br>Das habe ich in den letzten Wochen gelernt. Es verhält sich nämlich so, dass ich zum nächstgelegenen Baumarkt per Bim tatsächlich schneller hinkomme, als das mit dem Auto der Fall ist. WUMM!!! Das war schon eine schockierende Erkenntnis, gebe ich ehrlich zu. Das hat gesessen.<br>Die Bim fahrt da nämlich, <strong>und das wusste ich ja gar nicht,</strong> ziemlich direkt hin. Ich hatte <em>(klassisch Autofahrer)</em> einfach angenommen, dass man, weil man eben auch mit dem Auto recht Diretissima dorthin kommt, automatisch mit demselben halt auch schneller wäre, als es öffimäßig überhaupt möglich sein kann.<br>Aber, dem Auto, das müsste man halt bedenken <em>(und habe ich nicht)</em>, stehen die anderen Autos im Weg rum und da nutzt die schönste Diretissima nix, wenn sich das Abbiegeverhalten der Anderen und all die Ampeln dann über die, sogar kurze Zeit, summieren. Da quietscht sich die Bim schon vorm Baumarkt ein, während das Auto halt noch 150m weiter hinten bei der vorletzten Ampel steht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer hätte das kommen sehen? Ich nicht.<br>Ich war und bin noch immer solide baff. Gebafft quasi. (kleine Wortkreation für zwischendurch. Ihr wisst, ich mag das)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun sollte ich erwähnen, dass ich nur Zeugs gekauft habe, das ich halt auch daschlepp. Keine 70l MoorbeeterdeSäcke oder so. Nur Gartenschlauchverbinderleins und .. naja lauter Baumarkt Kleinkram halt. Ehschonwissen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weiters ist mir aufgefallen, dass ich dann .. es ist ein bissi wie mit der Einkaufsliste im Supermarkt … eben <em>keinen</em> Rosenstock gekauft habe, oder einen ach-so-schönen-Lavendel oder weißderKuckuck, was mir da halt so für gewöhnlich erst in die Gelbörse und dann in den Kofferraum kriecht.<br>In Ermangelung eines ebensolchen hab’ ich mir die Pflanzerln zwar angeschaut <em>(Muss ich. Pflicht!)</em>, aber eben keines mitgenommen.<br>Platz hab ich sowieso keinen Platz mehr. Mein Garten ist ziemlich gut bestückt zur Zeit. Und Geld sparen ist ja auch nix Schlechtes. Hm! Das hat gar nicht weh getan, Frau Doktor!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch ein kleines Detail. Ein Auto habe ich bisher (also in 7 Wochen) zweimal gebraucht. Und zwar um das von Covid geschwächte Kind (kein Scherz, bitteschön) von der Schule abzuholen.<br>Sonst noch gar nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sogar beim Möbelschweden war ich öffentlich, aber das ist eine andere Geschichte ….</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="122" height="49" src="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2021/12/gelesen-kw-50-great-resignation-amerika-1364616681.png" alt="" class="wp-image-389"/></figure>
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		<title>Auto los, autolos?
</title>
		<link>https://mamimade.net/auto-los-autolos/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Apr 2023 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[autolos]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während in Österreich eine späte Debatte läuft, ob man jetzt auf E-Autos oder E-fuels umsteigen sollte, haben wir schon vor Jahren beschlossen, dass, sobald unser Auto abkratzt (Anmerkung: unser Auto ist alt!) wir mal versuchen ohne eines zu leben. Und zwar für mindestens ein Jahr.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Während in Österreich eine späte Debatte läuft, ob man jetzt auf E-Autos oder E-fuels umsteigen sollte, haben wir schon vor Jahren beschlossen, dass, sobald unser Auto abkratzt (Anmerkung: unser Auto ist alt!) wir mal versuchen ohne eines zu leben. Und zwar für mindestens ein Jahr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und jetzt ist es soweit. So um die 23 Jahre rum ist unser Auto durch diese Welt gefahren und davon etwa 15 mit uns. Seit etwa 6 Jahren warten wir darauf, dass es offiziell am Ende ist. Jetzt ist es soweit. Das Auto wird uns diese Woche verlassen. Wir arbeiten die letzten nur-mit-Auto-möglich-Termine ab und danach sind wir autolos.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sind nämlich an sich (hüstel) der Meinung, dass unser Leben kein Auto erfordert. Die Stadt Wien liefert ein Öffinetz der Sonderklasse, für den Alltag liegt alles in einem 2 &#8211; 3 km Radius und ist somit zu Fuß oder mit dem Rad problemlos zu erreichen. Es sollte alles kein Problem sein. Der &#8222;Verzicht&#8220; bezöge sich ziemlich sicher auf die Bequemlichkeitsfahrten.  So unsere Voraussage. Wissen tun wir aber natürlich nichts. <br>Und um eben genau das herauszufinden, machen wir jetzt mal vorerst auf kein-Auto-zum-Haushalt. Geld für etwaige Car-Sharing oder Mietautotage wird ja durch das nicht-Auto-haben frei. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich spielt die Umwelt eine gewichtige Rolle in dieser Entscheidung. Weniger Emissionen zu verursachen, finden wir gut. Wir sind bereit einen Beitrag zu leisten und entgegen der Politiker in unserem Land, ist uns auch bewußt, dass wir dafür Veränderungen in unserem Leben werden akzeptieren müssen. Wir sind da nicht ängstlich.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Für mich ist das Ganze ein Experiment!</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"> In Wien haben weniger als die Hälfte der Haushalte ein Auto. Die Jahreskarte kostet einen Euro am Tag und seit ich wieder einen bezahlten Job habe, bin ich auch wieder Jahreskartenbesitzerin. Somit kann ich in Wien in alles hüpfen, dass sich als Bim, Bahn, Bus oder U durch die Stadt schlängelt. Schon cool. <br>Einzig der Weg in mein Büro ist eine Reise. Wobei man den Weg an sich in zwei Teile zerstückeln muss. Jener Teil, den man öffentlich zurücklegen kann, ist schnell und bisher tiptop zuverlässig. Schneller als jedes Auto. Bin ich allerdings in NÖ angekommen, dann &#8230; darf ich gehen. Und zwar ein Stücki. Das stört mich jetzt nicht wirklich, nein besser, es stört mich gar nicht. Es offenbart allerdings den Unterschied im Wert für die dortigen Politiker. In NÖ herrscht das Auto. Das wird einem schnell klar. Und dagegen wird auch nichts unternommen. Schade.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich sind es ein paar Kilometer mehr Bewegung. Gratis Fitnesstraining irgendwie. <em>Okay, Scherz beiseite</em>: Wäre das ein Full-time-Job und ich müsste jeden Tag hinausfahren, Stunde hin, Stunde zurück. Ich tät&#8217;s nicht machen. Fix. Auf ein Auto würde ich aber auch nicht umsteigen, denn &#8211; und dafür habe ich wahrlich reichlich Autofahrerfahrung &#8211; Autofahren ist stressig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Letzte Woche in einem Gespräch mit einer Kollegin kam ich drauf: <strong>Das Zugfahren ist echt super lässig.</strong> Ja klar, manchmal sind ein paar hyperaktive Jugendliche dabei, oder ein Mann, der noch nicht kapiert hat, dass man ins Handy nicht brüllen muss &#8230; normale Idioten halt. Die gibt es, gab es immer .. seufz, wird es immer geben. Und zwar überall. Denen entgehe ich nicht, wenn ich vom Zug aufs Atuo umsteige. Sitzt man im Auto, dann schneiden sie einem den Weg ab, oder fahren sekant langsam oder in beängstigenden Schlangenlinien .. simmasichehrlich .. die Deppn gibt&#8217;s sowieso überall.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wo war ich?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ach ja, ich musste mir neulich eingestehen, dass das Zugfahren sowas wie der Höhepunkt meiner Arbeitstage ist. Ich werde dazu noch in mich gehen und das philosophisch für euch (und mich) aufarbeiten, aber da steckt was im Zugfahren &#8230; ich spür&#8217;s.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf jeden Fall bin ich neugierig, was da auf uns zukommt. Ich bin bereit.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="122" height="49" src="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2022/05/Signature.png" alt="" class="wp-image-25"/></figure>
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