Hört ihr es? Das Rattern der Zahnräder im Uhrwerk der Welt. Wie die Treppen im Stiegenhaus von Harry Potters Schule bewegen sich die Zahnräder an andere Orte. Wir wissen noch nicht wohin sie sich bewegen. Wir kennen die Uhr, die am Ende rauskommt, noch nicht. Es passiert jetzt gerade. Wir sind mittendrin. Man kann es Knarzen hören. Man kann die Erschütterung spüren.

Seelenyoga (Stricken) trägt mittlerweile einen wesentlichen Bestandteil zu meiner Wintergarderobe bei. Ich sammle dabei Erfahrungen mit den verschiedenen Wollen (ich sprechen von Alpakka, Merino, Seide, Mohair … und was da noch alles in Knäuel und Strangform in den Regalen liegt) und ganz nebenbei entspannt mich das. Ich meine… ehrlich … was will man mehr.

Die Symptomliste zum Wechsel ist grausam lang. Und ich kann gar nicht ausdrücken wie wütend ich bin, dass frau damit kaum wo ernst genommen wird/wurde, dass die Wissenschaft (männlich dominiert) sich in den letzten 20 Jahren praktisch null darum gekümmert hat und dass am Ende des Tages praktisch alle Frauen völlig alleingelassen werden damit. Die Sache mit dem Schlaf ist weitverbreitet.

Ich plane in den nächsten Wochen regelmäßig kleine Folgen für euch zu basteln mit Info rund um die Allerleis, die man hierzulande – zum Glück – ja gar nicht zu hören bzw. zu lesen bekommen hat, die aber das Gesamtbild besser erkennen lassen.

Meist hat man sie ja nicht im Haus. Die Männer, die einem ihre Pofalte präsentieren, während sie Fliesen legen, Leitungen reparieren oder ausmalen. Sie sind wichtig und ohne sie sähen die meisten Wohungen deutlich mehr improvisiert aus. Ganz abgesehen von den Gefahren, die dann versteckt auf einen warten würden.

Wenn ich, so wie neulich, für ein paar Tage verreise, dann besteht meine größte Sorge darin, dass ich eines meiner Pulverchens vergessen könnte. Will sagen, die Liste meiner Tabletten, Cremes, Öle, Kapseln und nicht zu vergessen Gele, die ich brauche um mich einigermaßen „normal“ zu fühlen, macht der Medikamenteliste eines Patienten in der Intensivstation alle Ehre.

Zu Deutsch heißt das Buch „Der Astronaut“ nur um gleich mal ein Schmunzeln über eure Gesichter zu bekommen, ob der immer wieder furchtbaren Über- bzw. Umsetzungen von englischen Titeln aller Art ins Deutsche. „Haily Mary“ ist ein Begriff aus dem Sport. Es ist der letzte, verzweifelte Wurf des Quaterbacks in Richtung Endzone (Tor) in der zarten Hoffnung, dass irgendeiner aus der Mannschaft es in der kurzen Zeit, die der Ball in der Luft ist, durch die Reihen der Verteidigung schafft und am Ende noch im Stande ist den Ball zu fangen.
Manchmal klappt das. Nicht oft. Eh klar.

Ich höre ja gerne Musik. So ziemlich alles, was da so unter der Sonne herumklimpert. Warum auch nicht? Irgendwas passt einem ja immer in die Stimmung. Und das ist unglaublich schön und gut so. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich hier schon mal geschrieben habe darüber, dass ich sie zwar nicht immerzu höre, dass ich sie aber über alles liebe; die klassische Musik.