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	<title>Zucker Archive - mamimade</title>
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	<title>Zucker Archive - mamimade</title>
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		<title>Me &#038; the Zucker, the Zucker &#038; me III &#8211; Vom Entzug
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Apr 2019 05:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Zucker]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Also ich habe ja schon mindestens 5 mal aufgehört Zucker zu essen. Womit ja per se ja bewiesen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2019/04/Me2B25262Bthe2Bzcuker-4.jpeg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="800" src="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2019/04/Me2B25262Bthe2Bzcuker-4.jpeg" class="wp-image-2542" /></a></p>
<p>Also ich habe ja schon mindestens 5 mal aufgehört Zucker zu essen. Womit ja per se ja bewiesen wäre, dass es möglich ist. Allerdings, <em>gebe ich auch zu</em>, habe ich noch jedesmals eben wieder angefangen. Mit dem Zucker. Und jedesmal bemerke ich danach weiviel, nein, das muss ich groß schreiben WIEVIEL ich mir von dem elendiglichen Zeug in die Figur haue.</p>
<p>Ich bin nämlich, wenn ich nicht gerade zuckerfrei<em>er</em> lebe, absolut zuckerbetrieben. Ich laufe auf Zucker. Fix. Seit Ewigkeiten.</p>
<p>Also versuche ich .. regelmäßig .. meinen direktZuckerkonsum runterzufahren. Ich habe mich beobachtet, was passiert, wenn ich aufhöre zwischendurch einen Schokokeks, einen Kuchen, eine Schoki einzuwerfen, nur weil es sich gerade danach anfühlt.</p>
<h3>
Was passiert, wenn ich aufhöre .. und zwar jedesmal</h3>
<p>Nun zwei Dinge passieren jedesmal. Unterschiedlich heftig, unterschiedlich lang, aber trotzdem unausweichlich.</p>
<h4>
<span style="color: #999999;">1. Müdigkeit</span></h4>
<p>Ich werde müde. Sehr müde. Bleiern ist der Fachausdruck. Müdigkeit in diesem Ausmaß kenne ich nur aus der Schwangerschaft. Müdigkeit in dieser Ausprägung macht einen (mich) schwierig. Diese Art Müdigkeit schreit einem ins Gesicht und sagt: „Das hast du davon! Und jetzt: HER MIT DEM ZUCKER!“</p>
<h4>
<span style="color: #999999;">2. Kopfschmerzen</span></h4>
<p>Ich bekomme Kopfschmerzen. Zuckerentzug verursacht ein solides Brummen im Kopf. Bei mir. Ich muss allerdings hinzufügen, dass sich die Anzahl der Kopfschmerz-Tage mit der steigenden Zahl der Entzüge reduziert hat. Es ist als hätte ich das Schlimmste hinter mir. Je häufiger, desto kürzer. Quasi. Auch spielt es eine Rolle wo in meinem Zyklus ich mich befinde. Alles Körper quasi.</p>
<p>Je öfter ich aufhöre Zucker zu essen, desto deutlicher kann ich mich „lesen“. Ich erkenne mittlerweile meine typischen Heißappetit-Momente. Genau diese Momente zu meistern, das ist die Aufgabe an der ich zur Zeit arbeite. Dabei hat sich herauskristallisiert, dass das wirksamste Mittel gar nichts mit Essen zu tun hat. Nein, wie so oft, ist das wirksamste Mittel &#8230;</p>
<h3>
Meine größte Waffe bin ich selber! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></h3>
<p>&#8230; die Erkenntnis: „Ah, DAS IST ES JETZT!“</p>
<p>Es fällt mir sehr viel leichter um nicht zu sagen es fällt mir sehr leicht <strong>nicht</strong> in die Schokolade zu fallen, wenn ich erkenne, dass <strong>das genau jetzt der Moment</strong> ist, der zählt. Der Moment in dem ich die Kontrolle abgebe. Der Moment des Kampfes. Der Moment in dem ich meine Geschichte selber bewußt schreibe oder von einem Trieb schreiben lasse. Der Moment in dem ich meine innere Kriegerin raushole, die eiskalt sagt: „Na sicher nicht! Sowas kriegt mich nicht mal klein, wenn .. wenn ich klein wäre!“</p>
<p>Ich bin ganz ehrlich. Es ist wirklich leicht, nicht etwas Süßes in den Mund zu stecken, wenn meine Heldin auf der Bühne steht. Ich tue es dann einfach nicht. Die Entscheidung habe ich ja schon lange getroffen. Alle Argumente abgewägt. Das Problem, dass ich hatte, war dass ich die Situation nicht erkannte. Dass es eine Gewohnheit war/ist. Die Situation zu erkennen, DAS IST DIE AUFGABE!</p>
<p>Mehr dazu demnächst!</p>
<p><a href="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2019/04/Signature-13.png" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"><img decoding="async" width="122" height="49" src="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2019/04/Signature-13.png" class="wp-image-2543" /></a></p>
<p>Kurze Anmerkung:</p>
<p>eigentlich wollte ich das gestern posten. Montagspost. Aber am Sonntag hat mich eine Migräne postunfähig gestempelt. Sorry. Ging nicht anders.</p>
<p>Jetzt geht es mir wieder einwandfrei!</p>
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		<title>Me &#038; the Zucker, the Zucker &#038; me II
</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jan 2019 06:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Zucker]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Red Bull war ich also los (das habe ich euch letzte Woche erzählt). Das Leben war weiterhin [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mamimade.net/me-zucker-zucker-me-ii/">Me &amp; the Zucker, the Zucker &amp; me &lt;b&gt;II&lt;/b&gt;<br />
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2019/01/Me2B25262Bthe2Bzcuker-3.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"><img decoding="async" width="800" height="800" src="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2019/01/Me2B25262Bthe2Bzcuker-3.jpg" class="wp-image-2713" /></a></p>
<p>Das Red Bull war ich also los (das habe ich euch <a href="https://mamimade.net/2019/01/me-zucker-zucker-me.html" target="_blank" rel="noopener">letzte Woche</a> erzählt). Das Leben war weiterhin voll. Die Kinder mittlerweile beide in der Schule, was, so stellt man ja überrascht fest, das Stresslevel gar nicht so exzessiv senkt, wie man vorab meinen möchte.</p>
<p>Es dauerte nicht lange, da tauchte Cola bei mir auf. Cola mit Zitrone wohlgemerkt. Darauf lege ich wert. Aufstehen, Zitrone ausquetschen, eiskaltes Cola drauf. Yeah, so begann der Tag.</p>
<p>Red Bull war draußen, Cola war im Spiel. Wenn gegen 17.00 Uhr das Familienleben die Kurve Richtung intensiv vollzog und gleichzeitig mein Körper &nbsp;ein Nachmittagsschläfchen attraktiv fand. Tja, dann habe ich mir eine Rippe Schoki und ein Glas Cola-Zitrone gegeben.</p>
<p>Und schon war ich fit.</p>
<h4>
Der Körper weiß was er will und er holt es sich</h4>
<p>Also. Was habe ich aus der RedBull/Cola Geschichte gelernt? Na, klar. Mein Körper holt sich, was er will bzw. braucht. Und da er gelernt hatte Zucker zu brauchen, lotste er mich dorthin. Logisch.</p>
<p>Ich habe über die Jahre mehrere Versuche gestartet das Cola wieder wegzulassen. Testphasen quasi. Immer ohne großen Druck. Einfach schauen was geht. Erst schien es mir, als ob das sogar funktionierte. Aber am Ende kam ich immer wieder darauf zurück.</p>
<p>Ich habe das auch mit Schokolade gemacht. Schokolade weglassen. Was passierte? Ich aß Kekse. Was immer ich wegließ, mein Körper holte sich den Zucker dann woanders ab. Beim Cola kommt aber noch etwas anderes dazu. Hört man nämlich auf RedBull oder Cola zu trinken, dann entsagt man eben nicht nur dem Zucker. Man macht auch noch einen Coffein Entzug.</p>
<h4>
Die Lösung ist der Ersatz, der Ersatz ist die Lösung</h4>
<p>Diese Getränke betrachte ich seither als „doppelt“ belastet. Weil man nämlich 2 Lösungen braucht um eine Umstellung durchzustehen.</p>
<p>Was kann man also machen um der &#8222;Auswegsuche&#8220; des Körpers ein Schnippchen zu schlagen?</p>
<p><strong>Klar! Man muß Alternativen bieten</strong>.</p>
<p>Ich habe daher begonnen, allerlei Drinks zu testen. In der Koffein/Zucker Ecke war das mühsam.</p>
<p>Denn &nbsp;in allen diesen Kauf-Getränken ist Zucker drin. Das mag daran liegen, dass Kaffee und Tee (das sind die Hauptquellen) bitter sind. Am Ende war es aber so, dass ich Kaffe und eben auch schwarzen Tee schlicht nicht so super finde.</p>
<p>Ich habe es versucht. Es zieht nicht bei mir.</p>
<p>Da erinnerte ich mich, dass ich vor Jahren mal sachtes Interesse für grünen Tee hatte. &nbsp;Jetzt schien es soweit das nochmal zu probieren. Und Bingo!</p>
<p>Ich mache mir meinen grünen-Tee-Eistee mit Ingwer jetzt selber. Manchmal gebe ich ein Löffelchen Honig dazu. Oft aber auch ohne. Niemals jedoch raffinierten Zucker. No way!</p>
<p>Es hat Jahre gedauert vom Red Bull über Cola zu einer zuckerfreien Koffein-Alternative für mich, aber es hat funktioniert. Eigentlich ohne große Anstrengung. Nur einfach über die Zeit und stets in der Gewissheit, dass ich es irgendwann geschafft haben werde.<em><span style="color: #666666;"> (Welche Zeit ist das? &#8222;Geschafft haben werde&#8220;. Vergangene Zukunft? Hihi! Sorry, ich mache wohl zuviel Hausübungen! )</span></em></p>
<p>Im Vergleich dazu war nämlich der Umstieg von meinem jahrzehntelangen Dauerlieblingsgetränk Holundersaft ein Klacks. Wenn ich ihn auch sehr stark verdünnt getrunken habe, so war doch Sirup im Glas. Und Sirup ist Zucker mit Geschmack. Heute trinke ich Sodawasser mit 2 Himbeeren im Glas. Das war vergleichweise einfach.</p>
<p><strong>Was muss eine Zucker-Alternative für mich haben, damit ich sie auch dauerhaft annehme</strong></p>
<p>Sie muß</p>
<p>-mir schmecken</p>
<p>-leicht zugänglich sein und schnell gemacht. Soll heißen, ich will nicht irgendwelche superveganen Alternativen, die ich in einem gehypten Geheimtippgeschäft im 7. Bezirk bekomme, zu dem ich mit dem Bus 15 Minuten hingondeln muß. Ich will, dass ich, was ich brauche, bei mir ums Eck bekomme. Wenn möglich bio.</p>
<p>-natürlich&nbsp;zuckerfrei sein.</p>
<p>Wenn eine Alternative diese Kriterien erfüllt, dann ist der Umstieg eigentlich richtig einfach. Ich fühle mich sogar befreit. Was wohl daran liegt, dass ich jetzt trinke wofür ich mich bewußt entschieden habe.</p>
<p>Weiters gebe ich ehrlich zu, dass ich in meiner langsamen, &#8222;gemütlichen&#8220; Art der Zuckerreduktion tatsächlich viel über mich lerne. Über meinen Körper und wie ich funktioniere und welche beträchtliche Rolle ich dem Zucker erlaubt habe in meinem Leben zu spielen. Das hatte ich vorab auf jeden Fall unterschätzt.</p>
<p>Tja, man lernt ja bekanntlich nie aus.</p>
<p>Demnächst geht es hier weiter!</p>
<p><a href="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2019/01/Signature-2.png" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"><img loading="lazy" decoding="async" width="122" height="49" src="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2019/01/Signature-2.png" class="wp-image-2714" /></a></p>
<p><span style="color: #666666;"><em>In meiner Serie &#8222;Me and the Zucker, the Zucker and me&#8220; möchte ich euch meine Entdeckungsreise schildern. Entdeckung dahingehend, welche Rolle der Zucker in meinem Leben spielt und wie ich mich zu einem neuen Umgang mit ihm&nbsp;</em></span><span style="color: #666666;"><span style="caret-color: rgb(102, 102, 102);"><em>durchraufe.</em></span></span></p>
<p><span style="color: #666666;"><span style="caret-color: rgb(102, 102, 102);"><em>Neuerdings ist das Netz voll von Berichten à la &#8222;Ich habe 4 Wochen keinen Zucker mehr gegessen!&#8220; Sowas mag ja für den einen oder anderen funktionieren. Für mich klingt das zu sehr nach Streß.</em></span></span></p>
<p><span style="color: #666666;"><span style="caret-color: rgb(102, 102, 102);"><em>Ich bin Wienerin. Ich mache das gemütlich. Schaumamal!</em></span></span></p>
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		<title>Me &#038; the Zucker &#8211; The Zucker &#038; me
</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jan 2019 06:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[selfcare]]></category>
		<category><![CDATA[Zucker]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich war schon immer eine Zuckermaschine. Andere brauchen Luft zum Leben und Liebe, ich brauche Zucker. Soviel weiß [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mamimade.net/me-zucker-zucker-me/">Me &amp; the Zucker &ndash; The Zucker &amp; me<br />
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2019/01/Me2B25262Bthe2Bzcuker.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"><img loading="lazy" decoding="async" width="1400" height="1400" src="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2019/01/Me2B25262Bthe2Bzcuker.jpg" class="wp-image-2732" /></a></p>
<p>Ich war schon immer eine Zuckermaschine. Andere brauchen Luft zum Leben und Liebe, ich brauche Zucker. Soviel weiß ich mittlerweile.</p>
<p>Früher hätte ich das gar nicht mal so beantwortet. Ich bin eine nicht-so-viel-Esserin, immer schon. Ich gehöre zu dieser, wie mir allmählich scheint, Minderheit, die Essen, wenn sie Hunger haben und aufhören, wenn sie satt sind. Wenn ich satt bin, dann kann ich auch keine Nachspeise mehr essen. Keine Chance. Das hat sogar ab und dann was Frustrierendes.</p>
<p>In meiner Studentenzeit und im Anschluß dann in einem Job im Außendienst habe ich aber der „Überbrückungsernährung“ gefröhnt. Soll heißen, wenn ich schwach oder eben hungrig wurde, dann habe ich mir einen Schokoriegel reingehauen. Und dazu ein Red Bull. Und hopp.</p>
<p>Das hat für mich super funktioniert. Arbeiten und lernen habe ich auf diese Weise abgeliefert. Das &#8222;Essen-müssen&#8220; hat mir nicht in die Zeitplanung reingefuchtelt. Zudem kriegt man Kleinigkeiten &nbsp;auch überall, was im Außendienst wichtig ist.</p>
<p>Dazu Zuckergetränke gepaart mit Koffein. Eine geraume Weile war das Red Bull. Ich habe mit Konsequenz und Überzeugung 2 Dosen getrunken jeden Tag. Meist vor 9.00 Uhr. Dann konnte ich ohne Nahrung bis 14.00 Uhr durcharbeiten. No Problem.</p>
<h4>
.. und dann wurde es ernst ..</h4>
<p>.. denn dann habe ich Kinder bekommen. Mit einem Schlag wurde die ganze Durchhalten-Geschichte ja noch viel überlebensnotwendiger. Obwohl ich in der Schwangerschaft und auch in der Stillphase den Koffein-Zucker-Dosen abgeschworen hatte, wäre es mir &#8211; ich bin ganz ehrlich &#8211; wohl unmöglich gewesen die ersten Jahre durchzuhalten ohne der Stütze durch Zucker. Die kleine Miss hat 3 Jahre nicht durchgeschlafen und dazu war da noch die kleine ich-will-alles-wissen-DauerrumlaufVersion in Form des (damals noch) kleinen Misters … ich wäre wohl mehrmals täglich zusammengeknickt. Als ich dann auch noch wieder in meinen Job eingestiegen bin, schien es geradezu absurd den Zuckerkonsum zu regulieren. Noch dazu, wo ich ja eher zum Untergewicht neige. Schlicht, die Aufmerksamkeit lag woanders.</p>
<p>Zucker war kein Thema.</p>
<p>Begonnen hat es dann damit, dass ich das Red Bull absetzen wollte. An machen Tagen spielte mein Herz ein wenig ein experimentelles Lied, was den Rhythmus anging. Hie und da Herzrasen, wenn ich zu wenig getrunken hatte.</p>
<p>Ich habe die Signale meines Körpers gehört und mehrfach versucht die Dosen abzusetzen. Meist hatte ich dann Kopfweh, schlechte Laune, vor allem aber war ich supersauhundemüde. Mehrmals habe ich es versucht. Gerade die Müdigkeite setzte mir allerdings enorm zu. Und da hörte sich der Spaß dann eben auf. Denn damals waren die Kids noch klein, die Arbeit intensiv, dazu Haushalt, Garten, Ehemann.</p>
<p>Es lag für mich auf der Hand, dass mein Leben diese Krücke eben noch benötigte. Die Zeit war noch nicht reif. Es war kein Platz für einen Entzug. Ich achtete darauf, ausgiebig zu trinken und wenn möglich die Menge zu reduzieren.</p>
<h4>
Alles hat seine Zeit</h4>
<p>Nun muß man wissen, dass ich zu den Leuten gehöre, die die Erfahrung gemacht haben, dass jedes Ding seine Zeit hat. Man kann zwar beinahe alles zu jedem beliebigen Zeitpunkt umsetzen, sich vornehmen und durchdrücken. Nur der Kraftaufwand kann dabei beträchtlich werden.</p>
<p>Hat man die Nerven und die Zuversicht abzuwarten, dann, so meine Erfahrung, kommt irgendwann der Moment an dem sich die Dinge quasi von alleine erledigen.</p>
<p>Ooooohm!</p>
<p>Und genauso bin ich das Red Bull dann auch losgeworden. Eines kalten Winters war sie da die solide Erkältung. Husten, Schnupfen, Fieber. Vielleicht war es auch eine echte Grippe. Ich lag auf jeden Fall 10 Tage im Bett. Habe geschlafen und gelitten. „Mama ist krank“ ist ja schließlich Defcon 1. &#8222;Maximale Einsatzbereitschaft aller Reserven&#8220; laut Wikipedia. Die wissen was läuft, wenn die Mama liegt.</p>
<p>Und natürlich habe ich 10 Tage lang kein Red Bull getrunken. Sollte ich Kopfschmerzen bekommen haben oder gar müde gewesen sein, dann hat die Grippe das ganze locker übermalen. Der Entzug war ungeplant aber hocheffektiv.</p>
<p>Als ich wieder fit war, habe ich einfach die letzten Dosen weggeräumt und nie wieder ein Red Bull getrunken.</p>
<p>Entzug gleich Null.</p>
<p>Schritt 1 in meiner Zucker-Geschichte war getan.</p>
<p>Es sollten noch viele, viele folgen. Demnächst mehr.</p>
<p><a href="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2019/01/Signature-6.png" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"><img loading="lazy" decoding="async" width="122" height="49" src="https://mamimade.net/wp-content/uploads/2019/01/Signature-6.png" class="wp-image-2733" /></a></p>
<p><span style="color: #666666;"><em>In meiner Serie &#8222;Me and the Zucker, the Zucker and me&#8220; möchte ich euch meine Entdeckungsreise schildern. Entdeckung dahingehend, welche Rolle der Zucker in meinem Leben spielt und wie ich mich zu einem neuen Umgang mit ihm&nbsp;</em></span><span style="color: #666666;"><span style="caret-color: rgb(102, 102, 102);"><em>durchraufe.</em></span></span></p>
<p><span style="color: #666666;"><span style="caret-color: rgb(102, 102, 102);"><em>Neuerdings ist das Netz voll von Berichten à la &#8222;Ich habe 4 Wochen keinen Zucker mehr gegessen!&#8220; Sowas mag ja für den einen oder anderen funktionieren. Für mich klingt das zu sehr nach Streß.</em></span></span></p>
<p><span style="color: #666666;"><span style="caret-color: rgb(102, 102, 102);"><em>Ich bin Wienerin. Ich mache das gemütlich. Schaumamal!</em></span></span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mamimade.net/me-zucker-zucker-me/">Me &amp; the Zucker &ndash; The Zucker &amp; me<br />
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