Die Saison ist eröffnet. Es ist wieder möglich auch wirklich warme Teile zu stricken. Los geht’s!
Nun, ich gebe zu, dass mich persönlich auch 38Grad im Schatten nicht vom Stricken abgehalten haben, aber nachvollziehen kann ich es schon. Habe ich es doch auch jahrzehntelang selber so gehandhabt. Im Sommer ist Strickzeug am Schoß schon mal zu warm.
Soviel mal zum Philosophischen Teil. Kommen wir zum Praktischen:
Ich arbeite gerade an dem Busan Sweater von Aegyoknit. Die Fotos davon sind einfach atemberaubend. Ich mag salopp und groß, ich mag Zopf, ich mag Rollkragen (und Versionen davon). Was sollte mich halten?


Nun, es stellte sich heraus, dass ich keine passende Wolle dafür an der Hand hatte. Womit ich sagen will, dass ich keine Wolle kannte, mit der die Maschenprobe hingehaut hat.
Das war real ein Thema und hat dazu geführt, dass ich jetzt rund 12 Knäuel von einem Garn daheim habe, dass nirgends dazu passt. Aber Jammern heben wir uns für menopausale Posts auf.
Am Ende habe ich Wolle gefunden. Die Maschenprobe passt knapp und das Ganze ist auch noch superduperoberkuschelweich.

Die Anleitung ist soweit verständlich. Geändert habe ich bisher nur den Überhang am Rücken. Denn obwohl mir das gut gefällt, ist es mir zu viel (siehe Bild oben rechts). Ich stricke Größe eins – die kleinste Größe – weil Aegyoknit die Dinge gerne übergroß anlegt.
Und hier noch ein Einblick:



Und noch einmal: das Ganze ist superkuschelweich!!

