Ich kann mich nicht erinnern wann ich das letzte Mal etwas für jemanden Anderen gestrickt habe. Tief drin in meinem Gedächtnis ruhen ein paar Schauergeschichten von entsetzlich schief gegangen Projekten. So etwas 30 Jahre zurückliegend. Von den Kids mal abgesehen stricke ich nur für mich.
Bis jetzt. Jetzt stricke ich für meine Mama!

In erstaunlicher Selbstdisziplin darf ich euch heute ein fertiggestelltes Projekt vorstellen, dass für mich wieder mal etwas ganz was Neues war. Und das obwohl es doch recht Basic ist.In diesem Post hier vom März (Coming soon) habe ich euch vorgestellt, was ich so vorhabe. Und ich bin selber erstaunt wie sehr ich mich da an meinen eigenen Rahmen gehalten habe.

Seelenyoga (Stricken) trägt mittlerweile einen wesentlichen Bestandteil zu meiner Wintergarderobe bei. Ich sammle dabei Erfahrungen mit den verschiedenen Wollen (ich sprechen von Alpakka, Merino, Seide, Mohair … und was da noch alles in Knäuel und Strangform in den Regalen liegt) und ganz nebenbei entspannt mich das. Ich meine… ehrlich … was will man mehr.

Ich habe es bereits mehrfach erwähnt, aber ich bin der tiefsten Überzeugung, dass man der Jacken zu viele nicht haben kann. Hätte man alle Jacken, die frau so tragen könnte im Laufe eines Jahres daheim, es wäre wohl ein eigener voller Kasten.
Trotzdem war der Maggie Cardigan Neuland für mich. Ich habe nämlich nur eine (für eine Hochzeit gekaufte) Jacke mit kurzen Ärmeln, die ich sehr selten trage.

Sommerteil Nummer zwei ist also fertig. Noch einmal ein Anker Tee. Es saß in grüner Seide angenehm genug um mich nicht zu verschrecken. Und es schien Garn-vergleichstechnisch sinnvoller, wenn ich dasselbe Teil stricke, nur mit einem anderen Garn, wenn ich einen Unterschied erkennen können will. Außerdem gehen diese Teile einigermaßen rasch von der Nadel. Selbst mit den dünnen Nadeln.