Mein Schreiben am Blog hier erlebe ich zur Zeit als konfus und eigenartig orientierunglos. Und das, wo doch so viel passiert, ohne, dass irgendetwas passiert (mit mir). Mehrfach habe ich bereits darüber nachgedacht meine Gefühlswelt, den Moment in meinem Leben, an dem ich mich gerade befinde, in Worte zu fassen, aber irgendwie kam da hauptsächlich wirres Gesummse dabei heraus. Und dann habe ich neulich ein Reel gesehen, in dem eine Frau beinahe zu 100% auf den Punkt brachte, wo ich gerade bin.

Baustellen werden immer beobachtet. Fotografiert. Baustellen haben es leicht die Aufmerksamkeit und Neugier von Passanten zu generieren. (Und natürlich auch den Unmut).
Das Interesse an dieser Baustelle hat aber auch viel mit reich und arm, mit Gier und Genugtuung zu tun.

Hört ihr es? Das Rattern der Zahnräder im Uhrwerk der Welt. Wie die Treppen im Stiegenhaus von Harry Potters Schule bewegen sich die Zahnräder an andere Orte. Wir wissen noch nicht wohin sie sich bewegen. Wir kennen die Uhr, die am Ende rauskommt, noch nicht. Es passiert jetzt gerade. Wir sind mittendrin. Man kann es Knarzen hören. Man kann die Erschütterung spüren.

Seelenyoga (Stricken) trägt mittlerweile einen wesentlichen Bestandteil zu meiner Wintergarderobe bei. Ich sammle dabei Erfahrungen mit den verschiedenen Wollen (ich sprechen von Alpakka, Merino, Seide, Mohair … und was da noch alles in Knäuel und Strangform in den Regalen liegt) und ganz nebenbei entspannt mich das. Ich meine… ehrlich … was will man mehr.