Best of crazy-perimenopause!

Wenn einem das Östrogen zusammenkracht, dann wird’s lustig. Also von außen betrachtet. Innerlich fühlen sich die Geschehnisse hochgradig fragwürdig an. Man schaut sich zu beim PlemPlem. Lachen ist da das Beste.

Um euch eure persönlichen Bestleistungen lustiger ausschauen zu lassen, teile ich heute meine letzte perimenopausale Skurrilität.

Die Sache beginnt damit, dass ich einen offensichtlichen Östrogenabfall erlitt. Hierzulande bewegt sich Zeit nur in eine Richtung und somit bedeutet das, auch ich werde älter. Mein Zyklus bewegt sich allmählich zum Nicht-Zyklus hin, weil .. so muss das nun mal.

Wenn mein Östrogen nachläßt, äußert sich das bei mir am deutlichsten in drei Ecken. Schlaf, Gelenke und Emotionen. Und bei den Emotionen ist es die Nähe zum Wasser, die spürbar wird.

Manch Eine wird aggressiv und grummelig, ich heule. Und zwar über den absurdesten Scheiß.

So geschehen neulich im Supermarkt. Ich war Eier kaufen und stand ein wenig gebrainfogt (leer im Hirn) vor dem Eierregal. Ich wusste, ich will die Eier von den Hühner, die zumindest ein bißchen was von ihrem Leben haben. Die, die rumlaufen dürfen und auch nicht den letzten Chemiedreck zum Essen bekommen. Freilandeier, bio gefüttert also.
Und wie ich da so stehe vor den Eierkartons und an die Hühner denke, die happy durch eine Wiese gackern, ja genau ….

.. fang ich beinahe zum Heulen an.

Da ich mittlerweile dieserlei Gefühlsdusselattacken ja kenne, kann ich damit auch umgehen. Ich habe also nicht wirklich geweint. Aber es war wirklich knapp. Die Augen waren schon glasig.

Wegen Hühnereiern!

6
0