Wenn auch ich am Blog pausiert habe, das Leben am Karlsplatz ging weiter. Genauer gesagt ist es wohl seinem jährlichen Höhepunkt entgegengelebt. Der Christkindlmarkt am Karlsplatz gehört – für mich – zu den „Neuen“. Er hat zwar sicher schon 25 Jahre am Buckel, aber im Vergleich zum Rathausplatz ist das .. nix.
Ich wohne mittlerweile beinaha 20 Jahre in der Nähe des Karlsplatzes und der Christkindlmarkt ist in dieser Zeit gewachsen und zwar ordentlich.
Früher waren das ein paar Hütten rund um das Becken und mittlerweile ist beinahe der gesamte Resselpark belegt. Das „Becken“ wird in dieser Zeit des Jahres mit Stroh gefüllt. Es gibt ein kleine Ministrecke mit Lokomotive, zum Kinder-im-Kreis-fahren-lassen und einen Streichelzoo. Das macht den Markt für junge Familien attraktiv.
Das Schöne an dem Markt am Karlsplatz ist, dass er eine gute Auswahl an Standln hat. Es gibt natürlich Futter und Gesöff, aber, die Standln haben einen künstlerischen Schwerpunkt. Handgemachte Keramik, Kerzen, Glaskugeln, Papier und Papierwaren. Der Christkindlmarkt lässt euch da nicht hängen. Dazukommt, dass er nicht hoffnungslos überfüllt ist. Es ist zwar gut was los, aber ein wirklich leerer Markt gibt einem ja auch nichts.

Das Bild zum Monat habe ich an einem dieser tiefen Hochnebelabenden gemacht. So war es im Dezember meist. Die Kirche hat sich entleuchtet, womit der Blick auf das Getümmel unter den Lichterketten fällt.

Und weil ich euch noch ein paar Monate Bildmäßigerweise schuldig bin: hier also
November

Oktober

September


Und zum Drüberstreuen zeige ich euch noch jenes Bild, das ich (unter vielen) zum Karlsplatz gefunden habe. Nämlich eine Gegenüberstellung wie er in den 60er Jahren ausgesehen hat.

Das zeigt euch, dass das, was da heute im Laufe des Jahres so lebt am Karlsplatz direkt vor der Kirche keine Selbstverständlichkeit ist.
Für das nächste Jahr habe ich noch absolut keine Ideen. Null. Bin selber neugierig. Ich hoffe allerdings, dass ihr mir diese Unzuverlässlichkeit aus diesem Jahr verzeiht.



