Neulich habe ich mich erwischt wie ich in eine Folge „Pfusch am Bau“ gekippt bin. Das ist für mich so etwas nahe am Verrat. Ich bin die meiste Zeit 80% Snob. Ich bestehe auf einem gewissen Niveau. Oder zumindest rede ich mir das immer wieder ein. „Pfusch am Bau“ ist diesbezüglich eine glasklare Grenzüberschreitung. Ein fixes No Go.
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Im Wechsel verändert sich das Gehirn der Frau. Und damit das Denken. Allgemein kann man sagen, das Gehirn machte den Schritt weg vom Mutter-Hirn (so frau denn Mutter wurde, wenn nicht, wird diese Phase ausgelassen) hin zum alte-weise-Frau-Hirn.
Hört ihr es? Das Rattern der Zahnräder im Uhrwerk der Welt. Wie die Treppen im Stiegenhaus von Harry Potters Schule bewegen sich die Zahnräder an andere Orte. Wir wissen noch nicht wohin sie sich bewegen. Wir kennen die Uhr, die am Ende rauskommt, noch nicht. Es passiert jetzt gerade. Wir sind mittendrin. Man kann es Knarzen hören. Man kann die Erschütterung spüren.
Die Symptomliste zum Wechsel ist grausam lang. Und ich kann gar nicht ausdrücken wie wütend ich bin, dass frau damit kaum wo ernst genommen wird/wurde, dass die Wissenschaft (männlich dominiert) sich in den letzten 20 Jahren praktisch null darum gekümmert hat und dass am Ende des Tages praktisch alle Frauen völlig alleingelassen werden damit. Die Sache mit dem Schlaf ist weitverbreitet.
Ab und zu werde ich ein Bild posten, einfach weil es so wunderbar ist. Damit ihr ein bissi Wien extra spüren könnt.
Zuletzt habe ich euch erzählt wie der Zyklus der Frau an sich funktioniert. Heute gibt’s ein bissi Extrawissen.
Kann ja nie schaden.
Obwohl ich es allgemeinhin versuche zu vermeiden in den letzten Tagen vor Weihnachten noch viel unterwegs zu sein, so kann ich es doch nie gänzlich vermeiden. Irgendwas will doch immer noch erledigt werden. So auch diesmal. Und es war entzückend.
Ich möchte mich bedanken für die coole Zeit mit euch, für eure Kommentare und die Zeit, die ihr in meine Post bereit seid zu stecken. Das ist mir sehr wertvoll. Leider poste ich zur Zeit wenig und das obwohl ich vor Ideen so sprühe.
Meist hat man sie ja nicht im Haus. Die Männer, die einem ihre Pofalte präsentieren, während sie Fliesen legen, Leitungen reparieren oder ausmalen. Sie sind wichtig und ohne sie sähen die meisten Wohungen deutlich mehr improvisiert aus. Ganz abgesehen von den Gefahren, die dann versteckt auf einen warten würden.
Wenn ich, so wie neulich, für ein paar Tage verreise, dann besteht meine größte Sorge darin, dass ich eines meiner Pulverchens vergessen könnte. Will sagen, die Liste meiner Tabletten, Cremes, Öle, Kapseln und nicht zu vergessen Gele, die ich brauche um mich einigermaßen „normal“ zu fühlen, macht der Medikamenteliste eines Patienten in der Intensivstation alle Ehre.
Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich bin im Wechsel, im Klimakterium. Ich bin perimenopausal.
Im Zuge meiner Auseinandersetzung mit dem Wechsel, musste ich mir aber eingestehen, dass ich nur oberlfächlich weiß, wie der Zyklus – mein Zyklus – eigentlich funktioniert.
Wien befindet sich zur Zeit in der Übergangsphase vom Herbstgold hin zum Glitzer. Was soviel heißt; es gibt gerade beides.
In CITYthings erzähle ich euch kleine Anekdoten vom Leben in meiner Stadt.
Ich beginne mit dem letzten Freitag. Halloween in der Stadt und was mir da besonders gefällt. Und ich bin weder Kostüm- noch Gruselfan!
Neulich habe ich einen Podcast gehört. Das Thema: Wie hat die Einnahme von Ozempic eure Beziehung und euer Liebesleben beeinflusst? Die New York Time fragte ihre Leser.
Ich weiß nicht, ob es euch auffällt, dass ich weniger poste. Heute gebe ich euch einen kleinen Einblick in mein ach-so-normales Leben (ich meine das nicht sarkastisch).
Ich war gerade im Parlament. Nicht für eine Führung. Anmerkung: das österreichische Parlamentsgebäude wurde in den letzten Jahren generalsaniert. Ein 150 Jahre Update quasi. Ziemlich gelungene Geschichte – die Restaurierung. Ergo laufen jetzt alle Parlament-schauen. Und warum auch nicht? Das Haus ist ein Knaller.
Eines der you-get-it-for sure-Features der Perimenopause sind diffus auftretende, völlig sinnlose Gelenksschmerzen. Der fallende Östrogenspiegel und die Gesundheitssysteme spielen dann mit den Frauen eine solide Runde „Fuck you“ sollte diesselbe auf die wirre Idee kommen, sich Hilfe holen zu wollen.
Ich höre ja gerne Musik. So ziemlich alles, was da so unter der Sonne herumklimpert. Warum auch nicht? Irgendwas passt einem ja immer in die Stimmung. Und das ist unglaublich schön und gut so. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich hier schon mal geschrieben habe darüber, dass ich sie zwar nicht immerzu höre, dass ich sie aber über alles liebe; die klassische Musik.
Es wird ja nicht überraschen, dass ich als Wienerin ein Ding für Wiener Walzer habe. Da gibt’s, glaube ich, kein Opt-out am Meldezettel. Wenn du in Wien lebst, dann hast du in gewissen Phasen einfach Walzer im Ohr. Muss so.
Wir waren dieses Jahr das erste mal seit langem ohne Kinder weg. Einen kompletten zwei Wochen Urlaub hätte ich aber noch nicht durchgehalten. Wir waren quasi zum Testen in Bad Gastein. Dorthin hat mich irgendwas gerufen. Ich musste da einfach wieder mal hin.
Wenns aufgeräumt und sauber ist, mögen das die Meisten. Aufräumen und sauber machen ist ein komplett anderes Ding. Die Schwierigkeiten können dabei so vielfältig sein, wie es Menschen und Dreck auf der Welt gibt. Es ist zach (zäh). Kein schönes Thema.
Das einzig Stetige ist die Veränderung. Und obwohl mein Leben so ausschaut, als täte sich gar nichts, habe ich das Gefühl, dass sich die Wände bewegen, bewegt haben. Dass alles irgendwie anders ist. Und, Oida, das ist anstrengend.
In meinem Bezirk und eigentlich ja auch in meiner Stadt geschehen Dinge, die man getrost als Begrünung im größeren Stil bezeichnen könnte. Und dennoch scheint es mir nicht viel mehr als ein Kratzen an der Oberfläche zu sein. Ein mutloses Image-Zurechtrücken. Womöglich. Sicher bin ich mir nicht. Wie macht man es denn richtig?
Je länger man lebt, desto eigenartiger werden die kleinen, schrägen Momente im Leben. Wir kenne das alle. Dinge, die einem einmal die Nackenhaare aufgestellt haben, sind irgendwann auf unerwartete Weise wichtig oder auch schon mal unerwartet Freude spendend…
Ich mag Menschen ja. Alle. Mit einer gesunden Distanz. Wienerisch halt. An mich ran lasse ich nicht jeden einfach so. Menschen beobachten allerdings gehört zu den leiwandsten Dingen wo gibt.
Neuerdings folge ich auf Instagram ein paar Gartenfreaks und einer Frau, die putzt. Und das hat höchst eigenartige Konsequenzen. Natürlich vorhersehbar haben die Garten- und Pflanzenvideos meine bereits vorhandene Gartengrünliebe verstärkt. Tipps und Tricks zur Pflege von Pflänzchen aller Art laufen bei mir bekanntermaßen ja offene Türen ein.
Manchmal räumt man das Handy auf und dann schmunzelt man wieder über all das, was man so abgespeichert hat.
Und schmunzeln, bitteschön, kann man nie genug.
Ich kann euch gar nicht recht in Worte packen, wie es mich schmerzt, wenn eine meiner Liebsten (Freundinnen) über ihren Körper herzieht. Ich kann weiters nicht sagen, wie sehr es mich nervt, dass diese allesamt intelligenten, reifen Frauen, dieser Scheißmasche auf den Leim gehen, dass man auszusehen hätte, wie ein 17 jähriges Magermodell.
Ich gebe zu, dass ich lange gezögert habe darüber zu schreiben. Vermutlich weil es in die Bloggeria nicht so 100pro passt oder weil Frau darüber eben einfach den Mund hält. Aber hier unter uns, zwar öffentlich, aber halt doch im kleinen Rahmen, reiß ich meine Pappn mal auf. Denn, Hölle, ich bin sauer!
Ganz glaub ich’s ja nicht. Ich bin dabei. Ich habe den 12. nicht verpasst, verlebt, hinterher bemerkt. Hier […]
