Neuerdings folge ich auf Instagram ein paar Gartenfreaks und einer Frau, die putzt. Und das hat höchst eigenartige Konsequenzen. Natürlich vorhersehbar haben die Garten- und Pflanzenvideos meine bereits vorhandene Gartengrünliebe verstärkt. Tipps und Tricks zur Pflege von Pflänzchen aller Art laufen bei mir bekanntermaßen ja offene Türen ein.

Ich kann euch gar nicht recht in Worte packen, wie es mich schmerzt, wenn eine meiner Liebsten (Freundinnen) über ihren Körper herzieht. Ich kann weiters nicht sagen, wie sehr es mich nervt, dass diese allesamt intelligenten, reifen Frauen, dieser Scheißmasche auf den Leim gehen, dass man auszusehen hätte, wie ein 17 jähriges Magermodell.

Als in dem Pixar Film „Soul“ 22 in der „Hall of everything“ versucht herauszufinden, welche Dinge ihr im Leben einen Sinn geben könnte und sie das Malen ausprobiert, ruft sie frustriert den Satz aus „Hands are hard!“ (Hände sind schwierig! – zu zeichnen).
Und wer würde ihr da nicht zustimmen. Hände zu malen kann eine echte Herausforderung sein.

Ich lehne mich da jetzt, glaube ich, nicht allzuweit aus dem Fenster, wenn ich sage, dass alle die Radfahren können, auch gerne radfahren. Wohlgemerkt, wenn das rundherum stimmt. Wind im Haar, einigermaßen freie Fahrt, Übersicht, Wetter okay und schon radelt man recht begeistert dahin. Will sagen: ich kenne niemanden, der radfahren lauthals furchtbar nennt. Natürlich fahren nicht alle mit dem Rad. Manche sporteln per Rad, aber das Rad als Verkehrsmittel ist nicht überall eine Lösung. In vielen Städten neuerdings aber schon.

Die Nachrichtenwelt erschöpft einen gerade auf eine fast schon professionelle Art und Weise. Ich für meinen Teil beschränke meinen Medienkonsum auf Aktionen. Soll heißen ich nehme wahr, was so alles passiert. Jedweder Interpretation oder Kommentaren zur Situation entziehe ich mich aber. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das das Volumen extrem reduziert. Man weiß aber immer noch was gerade abgeht.