Repost: Kunst mit Kindern – Kinderkunst – Was kann man im Lockdown noch so treiben

Dieser Post ist gut 6 Jahre alt. Die Kids waren damals noch Kids, nicht Jugendliche. Solltet ihr also Kleingekinde um euch haben, dann malt mit ihnen. Am Ende könnt ihr gleich das Kinderzimmer dekotechnisch erfrischen.

Wenn ihr keine Kinder bei der Hand habt, dann malt selber. In mehreren Schritten. Nur so. Ganz ohne Wahnsinnsziele. Dazu etwas entspannte oder lustige Musik. Es tut gut.

Als Anregung für uns alle. Kunst geht immer.

Wir haben – wieder einmal – das Kinderzimmer verändert. Und diesmal dafür eine Bild gemalt.

Das heißt, die Kinder haben ein Bild gemalt. Und das ganze war so ein Riesenspaß, dass ich euch heute als Inspiration erzählen will, wie wir das angestellt haben.

Die Kinder zeigen schon seit längerem grooooßes Interesse an meinen Malsachen und für dieses Bild durften sie ran an alles was ich habe. „Echtes“ Malen war eine enorme Aufwertung für sie. Sie waren dabei. Aufmerksam und sehr aktiv … und kreativ! 🙂

Genau genommen war es ganz einfach. Hier als Anregung unsere Vorgehensweise:

Neben ein paar Quadratmetern Zeitungspapier und etwas Küchenrolle, benötigten wir:

Acrylfarben:

Ich empfehle so 4-5 Farben, die gut zusammenpassen. Dazu dann noch schwarz und weiß. Kriegt man ja heute überall und müssen nicht vom High Quality End sein 😉

Stifte:

Eddings mit verschiedener Dicke. Schwarz und weiß reichen. Die kriegt man leicht und die gibt es auch auf Wasserbasis. Soll heißen: kein Gestank oder Lösungsmitteldämpfe.

Pinsel:

Ich empfehle kostengünstige breite Exemplare. Die kann man auch im Baumarkt erstehen! Die üblichen Borstenpinsel find ich nicht so super. Das ist aber eine sehr persönliche Sicht der Dinge!

Die Leinwand habe ich vorher quasi an der Wand abgemessen. 😉

Dann habe ich die Kinder vorbereitet 🙂

1. Malbekleidung

2. kurze Schulung im Pinselwaschen (meine Kinder waren in die großen Pinsel derart verschossen, dass die Bereitschaft diese möglichst lange zu erhalten, groß war!)

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Anschließend konnte es losgehen:

Schicht 1: Farbkleckse, die das ganze Bild bedecken.

trocknen lassen (evtl. mit Haarfön nachhelfen bei großer Ungeduld)

Schicht 2: Schwarz und weiß in einer Handvoll Flächen anbringen.

Schicht 3: Kleckse – ein Blopp Farbe und in unserem Fall mit einem chinesischen Esstäbchen verschmiert… (sehr sehr beliebt!)

Schicht 4: wenn alles getrocknet ist, kann man mit den Stiften – Vorlagen zum Ausmalen draufzeichnen oder eben einfach viele kleine Extrakunstwerke. Man kann auch etwas drauf schreiben!!

Und das macht man dann eigentlich bis das Bild voll und damit fertig ist.

Braucht man etwas Pepp, malt man einfach weiße Muster auf, die man dann wiederum super extra anmalen kann.

Es hat wirklich allen viel viel Spaß gemacht und mein Mann war ziemlich baff, wie super das Bild aussieht. Aber ehrlich… alles was meine Kinder machen, machen sie super. Auch streiten und frech sein… aber eben auch malen 😉

Am Ende wurde aus der Kinderküchenecke ein Gäste-Sofa-Bett mit persönlichem Touch an der Wand.

Uns gefällt’s!

Ehre wem Ehre gebührt: ich wurde inspiriert von der wunderbaren Alisa Burke. Wer Malinspiration sucht ist auf ihrem Blog aber sowas von richtig!!!


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