12tel Blick Jänner 2026

Dieses Jahr werde ich einen noch menschenleereren Blick von Wien bieten, als im letzten Jahr. Dafür habe ich Wasser, was ich noch nie hatte. Und auch nicht irgendein Wasser. Donau.

Ich bin mit Birgit per U-Bahn auf die Reichsbrücke gefahren, mitten im kalt, mitten im es-schneit-gleich-wieder. Angekommen habe ich dann festgestellt, dass man vier mal auf Wasser schauen kann, denn die Reichsbrücke überquert nicht nur die Donau, sondern eben auch die Neue Donau.

Auf jeden Fall wollte ich die Donau am Foto. Und das wo die neue Donau im ersten Moment das akzentuiertere Bild liefert. Aber da bin ich stur. Donau. Das große Teil.

Das Foto ist in Farbe. Auch, wenn es nicht so scheint. Sehen könnt ihr praktisch nix. Die Action im Bild liefert ein Schiff und ein paar Kräne, die mich ehrlich ziemlich stören. Was man alles nicht sehen kann, werdet ihr vermutlich im Rest des Jahres noch entdecken.
Das Bild wirkt durch dieses Nichts – naja ein bissi schon.
Auch interessant irgendwie.

Die Donau flußabwärts kann ich euch mit Mensch bieten

Und hier jetzt zum Vergleich die Bilder der Neuen Donau (sorry ich kann mich nicht zwischen großem Neu und kleinem neu entscheiden). Die Neue Donau entstand durch die Aufschüttung der Donauinsel. (Über die Insel und ihre Geschichte habe ich hier schon mal berichtet und auch darüber, dass ich sie neulich wieder mal entdeckt habe inklusive der Erkenntnis, dass jemand die Donauinsel mäht!)

Die Neue Donau ist auf jeden Fall fototechnisch etwas besser, weil schmäler und aufgrund der Tatsache, dass es (weil sie ja kein Fluß sondern die meiste Zeit ein stehendes Gewässer ist) Bespielung gibt. Baden, Boote, Essen, Spaß. Ganz ohne fließende Unbequemlichkeiten. Nennt sich Copa Cagrana.

Neue Donau Richtung Schwechat
Neue Donau Richtung Klosterneuburg

Soweit so neuer Blick. Ich mach‘ mir ja in die Hose ein bissi. Ist ja eigentlich nur Wasser im Bild. Von Blau nicht allzuviel zu sehen im Moment! 😉

Einen 12 Monats-Raster habe ich noch nicht. Hier geht’s zur Eva.