Nun ist ja Schnee für die meisten von euch wohl nichts wirklich außergewöhnliches. Auch ich habe in meinem […]
Category Archive: Fotografieren
U-Bahnfahren wird generell unterschätzt. Man könnt sich deppat fotografieren!
Ich weiß, dass es Bälle überall gibt, aber ihr müsst mir glauben, dass das in Wien einfach einen eigenen Stellenwert hat. Gar nicht mal, dass es so eine Spezialität ist. Eben nicht. Es ist eher ur normal.
10. Jänner 2026 15:08 Uhr Reichsbrücke Blick flußaufwärts Dieses Jahr werde ich einen noch menschenleereren Blick von Wien […]
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Ab und zu werde ich ein Bild posten, einfach weil es so wunderbar ist. Damit ihr ein bissi Wien extra spüren könnt.
Wenn auch ich am Blog pausiert habe, das Leben am Karlsplatz ging weiter. Genauer gesagt ist es wohl seinem jährlichen Höhepunkt entgegengelebt. Der Christkindlmarkt am Karlsplatz gehört – für mich – zu den „Neuen“. Er hat zwar sicher schon 25 Jahre am Buckel, aber im Vergleich zum Rathausplatz ist das .. nix.
Diesmal ist mir mein Möchtegern-Fotoziel ja wirklich total in die Quere gekommen. Wie ich überrascht feststellen durfte, steht neuerdings ein aufblasbarer Giganto-Octopus am Karlsplatz. Zur Feier des Johann-Strauß-Jahres. Eh klar.
Wir waren dieses Jahr das erste mal seit langem ohne Kinder weg. Einen kompletten zwei Wochen Urlaub hätte ich aber noch nicht durchgehalten. Wir waren quasi zum Testen in Bad Gastein. Dorthin hat mich irgendwas gerufen. Ich musste da einfach wieder mal hin.
Geplant hatte ich ja ein komplett anderes Szenario, aber ich bin der Meinung, dass mein 12tel Blick Juli dann doch nicht so übel ist … Hehehe!
Nachdem ich mir eingestanden habe, dass das mit dem Fotografieren meiner Stadt tatsächlich Freude bereitet, lag es nahe einmal nicht „nur“ die Prunk-Prachtseite von Wien abzulichten. Sondern auch mal das um die Ecke gelegene AlltagsWien.
Um 18:00 Uhr vor dem Gewitter war ich oben auf meinem Fotopunkt. Geregnet hat es am Ende erst 3 Stunden später. Bis dahin war es heiß, kein Blatt hat sich bewegt und es war drückend schwül.
Und dann war auf einmal der Monat beinahe um. Und ich tat etwas, was ich so nie vorgehabt hatte: ich war zu Mittag dort.
Als ich neulich zum Siebdrucken in Graz war, wurde ich mit einem Spaziergang durch ebendiese Stadt an der Hand einer dort lebenden Bloggerin (Heike) belohnt. Wobei „belohnt“ nicht das richtige Wort ist, weil ich ja keinen extra-Beitrag geleistet hatte, der eine Belohnung verdient hätte. Es fühlte sich aber trotzdem so an.
Der April hat in Wien seinem Namen alle Ehre getan. Es war kalt, warm, kurz vor dem Austrocknen und sehr feucht. Frau darf sich also nicht beklagen. Da der Monat auch sonst nicht ereignislos war, bin ich überrascht bei welchem Wetter ich am Ende zu meinem Standort gekommen bin.
Im März war ich gleich zweimal oben im Museum. Ich hatte zwar mein Bild bereits gemacht, und dann war das Wasserbecken plötzlich befüllt und damit konnte ich nciht umgehen. Das musste ich einfach auch noch ablichten.
Ups, jetzt hat mich doch tatsächlich die Kürze des Febers voll erwischt. Meine innere Uhr hat noch auf den 30. gewartet. Hier also etwas verspätet mein Monatsbild. Ihr wisst, dass ich Abendbilder mag.
Im Jänner gibt es immer den neuen Blick für das Jahr. Die Spannung steigt. Wo klettere ich dieses Jahr immer wieder mal hin?
Der Stadtpark war für mich schon ein spezieller 12tel Blick, das gebe ich zu. Im Gegensatz zu den üblichen in-der-Stadt-Bildern verweilen in diesem Bildausschnitt der Stadt die Menschen. Bisher liefen sie immer nur durch. Und dieses Verweilen hat sie präsenter sein lassen. Das hat die Bilder verändert.
„Endlich“, habe ich mir gedacht, „endlich ist es grau!“ Früher, so sagt mir meine Erinnerung, war es von Oktober bis Februar grau in Wien. Ich rede vom Himmel. Es war ein ganz helles grau, fast schon weiß. Es war undurchdringbar und wochenlang da.
Dass die Wienerinnen zu Depressionen neigen, kann niemanden überrascht haben.
In den letzten Jahren ist der Herbst hierzulande deutlich sonnendurchfluteter. Und obwohl ich das begrüße, ertappe ich mich dabei, das Grau, wenn es denn dann kommt, erleichtert aufzunehmen.
Ich glaube ich mag den Herbst zum Fotografieren wohl am Meisten. Das Licht, wenn die Sonne denn scheint, ist einfach über so lange Zeit des Tages wunderbar, da kann selbst die Farben-Blühpracht des Frühlings am Ende nicht so recht mithalten.
Die Hitze des Sommers hatte mir das Spaziergehen genommen und ich musste erst wieder in die Gänge (Wortspiel […]
Ich hatte ja mit dem Gedanken gespielt ein Septemberfoto im Regen zu machen. Und dann kam das Jahrhunderthochwasser über die Region, indem auch Wien an seine Wasserfassungsgrenzen kam. Nicht um die Donau rum. Der Wienfluss, war es der sich zum potentiellen Sorgenkind entwickelte. Womit wir beim 12tel Blick Standort sind, denn der Wienfluss fließt mitten durch den Stadtpark.
Diesmal habe ich versucht die Sonne am späten Nachmittag zu erwischen. Die Licht-Schatten-Spiele fallen daher in die andere Richtung.
Die Front vom Kursalon liegt im Schatten. Die Sonne steht einigermaßen tief.
Beinahe wichtiger für ein gutes Bild als das Sujet noch ist in meinen Augen das Licht. Hat man ein schönes Setting und es kommt noch das perfekte Licht dazu … Bingo!
Es ist schon lustig, wie viel ich selber über meine Stadt lerne, wenn ich für euch Fotos mache. Schon seit Jahren ist das so. Aber die Palais-Sammelei gibt der Sache noch eine weitere Dimension. Ganz ehrlich.
So hatte ich eben noch nie viel über die Herrengasse nachgedacht…
Es wird gedrängt. Ich gebe zu in meinem ganzen Leben habe ich noch nie so viele Menschen im Stadtpark gesehen, wie sie dieses mal eben alle da waren. Grund dafür: das offensichtlich bekannte und beliebte (ich hatte noch NIE davon gehört) Genussfest.
„Der Baum blüht“, rief mein Süßer durch’s Telefon. Und da war klar: am Nachmittag bin ich dort. Ich mache mein April-Foto.
Ich enthalte mich jedwedes Kommentars von wegen Klimawandel oder so. Ich sage nur soviel: es war sehr angenehm.. warm. Und das obwohl die Sonne gar nicht mehr richtig rausg’schaut hat. Meine ehrliche Überzeugung ist allerdings, dass beinahe genausoviele Menschen im Stadtpark gewesen wären, hätte es 10 Grad weniger gehabt. Sie wären halt weniger in der Wiese gelegen. Der Boden war auch bei 20° noch kalt.
Irgendwie dachte ich mir ja, dass, wenn ich im Sommer ein Finsternisbild im Stadtpark machen würde, man den […]
