Wir waren in Amsterdam. Es war hochinteressant und hat mich in Phasen total vom Hocker gerissen. Aber dazu vielleicht ein andermal.
Was ich euch heute ans Herz legen möchte ist das Van Gogh Museum in Amsterdam. Selten widmet sich ein Museum komplett nur einem Künstler. Auch weil wenige Häuser so viele Bilder von nur einem Schaffenden besitzen, als, dass sie damit ihr ganzes Bestehen begründen können. Bei van Gogh geht sich das unglücklicherweise aus. Unglücklich deswegen, weil das ja bedeutet, dass so viele Bilder von ihm nie unter die Leute kamen und er so nie Geld damit verdienen konnte.
Glück für uns. Van Gogh, sein Leben, das zum Synonym für künstlerisches Leiden wurde, kann man sich in diesem Haus näherbringen lassen. Und das machen sie dann auch. So nahe, dass es – zumindest mir – ziemlich unter die Haut gegangen ist.




Ich kenne, wie wir alle, die Bilder von van Gogh und ich wusste auch, dass sein Leben nicht so prickelnd ablief. Ich wusste, dass er wohl psychisch krank war oder an irgenwas litt, dass ihn psychisch krank machte, aber ich wusste nicht die Details. Mir war auch nicht klar, wie sehr Vincent van Gogh am Malen hing. Im Sinne von, beim Malen hat er sich noch einigermaßen gespürt.
In diesem Museum wird einem klar, dass die Bilder ein Klammern ans Leben sind. Und, Oida!, das drückt einen schon zamm. Und zwar solide.
Ich habe nicht viel fotografiert, weil ich zum Einen wirklich aufmerksam und zum Anderen reichlich Leute im Weg waren. Ergo hier nur eine zarte Auswahl.
Das Museum kann ich allerdings vollumfänglich von ganzem Herzen empfehlen!
Und: Ja, natürlich! Amsterdam kann man auch empfehlen. Aber ich fürchte, dass ab jetzt dann schon eher viel los ist.

