Ein Mädchenshirt – 3 Tipps

Ein Shirt, ganz simpel aber doch mädchenhaft! So habe ich sie am liebsten. Voll kleiner Extras, die zwar nicht überladen wirken, aber eben das gewisse Etwas verleihen, sodass am Ende eben nicht „nur“ ein T-Shirt steht. 😉

Die erste Kurzarm-Antonia dieser Saison soll euch veranschaulichen, was ich meine:

Tipp 1:

Geraffte Ärmel

In diesem Fall habe ich ein Samtband zunächst mit Wondertape auf das Ärmelende geklebt und zwar BEVOR die Seitennaht des Shirts geschlossen ist. Anschließend näht man das Samtband fest. Ich habe den Jersey darunter nicht geendelt oder irgendwie umgeschlagen. Das ist nicht notwendig.

Dann näht man eine Gummirüsche  mit einem lockeren Dreifach-Zickzack dran. Je nachdem wie sehr man die Rüsche dabei dehnt, desto gekräuselt danach.

Handelt es sich, wie in meinem Fall um eine verhältnismäßig steife  Rüsche, dann empfiehlt es sich nicht komplett rundherum zu nähen, sondern unter der Achsel die Rüsche besser wegzulassen (kann man im Bild unten gut sehen), denn das könnte kratzen.

Auch kann nach dem Annähen auf der Innenseite des Ärmels noch Gummiband überstehen. Das sollte man wegschneiden.

Am Ende kann man die Seitennaht schließen!

Tipp 2:

Das untere Bündchen.

Ich mag farbige „Zwischenspieler“. Also egal welche Art Bündchen man näht, ob offen wie hier oder ein doppeltes geschlossenes, eine Lage kontrastfarbiger Jersey passt immer dazwischen (in diesem Beispiel seht ihr Kontrastjersey am Hals, am Arm und unten)

Hier habe ich dann das Ende des Bündchens noch zusätzlich mit Rollsaum (bevorzugt wieder in einer Konrastfarbe, hier eher dezent dazupassend) versehen, wobei ich den Stoff gedehnt habe – dadurch entstehen diese Wellen. Hat man keinen Möglichkeit einen Rollsaum zu nähen, kann man auch einen normalen ZickZack-Stich verwenden und den Stoff dabei gedehnt halten. Man hat zwar dann nicht den KontrastfarbenEffekt so deutlich, aber die Wellen werden genauso schön!

Tipp 3:

Hat man einen Ausschnitt mit Jersey-Kordel, so wie hier bei dieser Antonia, dann kann man am Ende anstelle einer Holzkugel oder derlei peppigen Teilchens einfach Nähgarn in einer passenden Farbe drumherumwickeln. Das geht ganz schnell, supereinfach und wirkt total gut.

Und kann nicht drücken 😉

Gilt natürlich für jede Art von Kordel! Ich habe das schon bei einer Jacke für mich ausprobiert!

So ein befirlefanztes Shirt braucht doch etwas länger, aber es kommt auch richtig gut an!!

🙂

Natürlich kann man den Kontrastjersey im Bund auch bei Jungs-Shirts einbauen. Oder die Kapuzenkordel eines Rappers mit schwarzem Nähgarn umwickeln. Klar! Hier und heute halt auf Mädchen! 😉

Habt einen wunderbaren Tag!


Follow on Bloglovin

creadienstag      meitlisache      kiddikram