In erstaunlicher Selbstdisziplin darf ich euch heute ein fertiggestelltes Projekt vorstellen, dass für mich wieder mal etwas ganz was Neues war. Und das obwohl es doch recht Basic ist.In diesem Post hier vom März (Coming soon) habe ich euch vorgestellt, was ich so vorhabe. Und ich bin selber erstaunt wie sehr ich mich da an meinen eigenen Rahmen gehalten habe und nicht durch berauschte Wolleinkäufe von meinem Pfad abgekommen bin. Alle drei Projekte aus diesem Post sind heute fertig!
- Karl Johann Sweater von Knitting for Olive
- Super Basic Tee von Ohwhattaknit in superlässigen Blockstreifen


und jetzt eben:
Das Rib Tee
von Knitting for Olive
Garn: Tynn Merinoull von Sandnes Garn in der Farbe Matcha
Das Neue an diesem Top: Nun, es ist ein Rib-Shirt. Und somit noch viel mehr dehnbar und gleichzeitig deutlich enger, als alles, das ich je für mich gestrickt habe.
Ich wollte damit testen zum Einen, ob man Wolle derart körpernah tragen kann ohne dabei in Kratzorgien zu versinken und zum Anderen, wie geht es mir mit einem derart engen Strickstück.
Gelernt habe ich:
so Rib strickt sich ja zur Röhre, was dazu führt, dass man meint das Stück sei doch allmählich lang genug. Aber ein beträchtlicher Teil der Länge geht am Ende in die Breite. Das ist irgendwie lustig.
Hier ein Bildervergleich für euch.


Und dann habe ich zur Zeit ein Foto-mach-Problem. Deswegen sind das hier B-Klasse Fotos. Verzeiht mir!



Die Wolle ist nach dem Waschen und Blocken erstaunlich unwollig. Deswegen habe ich mich an dieses Projekt getraut. Es fühlt sich mehr wie Baumwolle an, ist aber leichter. Gestern habe ich es für ein paar Stunden getragen, aber dann wurde es mir zu warm (es hatte bereits 29 Grad).
Die Anleitung war verständlich und fehlerfrei.
Das Top gehört wohl eher in den Übergang als in eine Hitzewelle, eh klar! Das Grün finde ich wunderbar!

