Die Medien hängen an der Nadel

Ich bin ja kein SpritzenAngsthase. Ich laufe ihnen aber auch nicht jauchzend entgegen, wenn ihr versteht was ich meine. Und Nein, ich rede nicht vom Impfen oder nicht-Impfen. Ich rede von den Nadeln.
Brrrr.

Ich gehöre ganz klar zu jenen Menschen die nadelkoexistieren. Die Nadel hat Berechtigung und viel Gutes geleistet. Die Welt ist ein besser Fleck seid die Medizin Medikamente durch die …. ehschonwissen.
Was mich allerdings allmählich ein wenig nervt .. nur ein bissi … ist, dass man heutzutage nicht Nachrichten schauen kann, ohne dass dabei im Schnitt drei mal eine Nadel tief in einen Arm geschoben wird. Ob mit Schwung oder eher langsam, junger Arm oder schon was Runzeliges. Das Shirt ist aufgekrempelt. Die Ärztin trägt Maske. Aber ohne Pieks können Nachrichten zur Zeit nicht. Zumindest in Österreich. Pieks wannimmer man schaut.
Ehrlich.
Und jedesmal wenn gepiekst wird, zuckt etwas in mir zusammen.
Jedesmal.
Über all die Monate, die diese Bilder jetzt schon mantraartig die Nachrichten begleiten, konnte ich keinerlei Abhärtung erkennen.
Jedesmal.

Können sich bitte die Kreativen der Welt zusammentun und Ersatzhintergrundbilder für das Palaver, das sich Information nennt, schaffen. Einfach um das Schauen wieder ohne Zuckungen zu ermöglichen.

Ich mein’ ja nur.