Nun geht man ja in Wien auf Bälle. Nicht alle, nicht immer, aber eben doch. Bälle sind ein Ding in Wien und die Ballsaison entgeht hier Niemandem. Männer im Smoking in der U-Bahn, Damen im Ballkleid abends am Würstelstand. Normal.
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Neulich war ich – am letzten Tag noch – im Westlicht. Bruce Gilden „A Closer Look“ war dort zu sehen. Portraitaufnahmen mit leicht verzerrender Linse, nahe, zu nahe. Dazu noch Menschen am Rande der Gesellschaft.
Hart.
Baustellen werden immer beobachtet. Fotografiert. Baustellen haben es leicht die Aufmerksamkeit und Neugier von Passanten zu generieren. (Und natürlich auch den Unmut).
Das Interesse an dieser Baustelle hat aber auch viel mit reich und arm, mit Gier und Genugtuung zu tun.
Nun ist ja Schnee für die meisten von euch wohl nichts wirklich außergewöhnliches. Auch ich habe in meinem […]
U-Bahnfahren wird generell unterschätzt. Man könnt sich deppat fotografieren!
Wenn ein Tor offen steht, gehe ich hinein. Das wisst ihr!
Stiegenhäuser in Wien mag ich irgendwie. Heute habe ich ein schönes für euch!
Ich weiß, dass es Bälle überall gibt, aber ihr müsst mir glauben, dass das in Wien einfach einen eigenen Stellenwert hat. Gar nicht mal, dass es so eine Spezialität ist. Eben nicht. Es ist eher ur normal.
10. Jänner 2026 15:08 Uhr Reichsbrücke Blick flußaufwärts Dieses Jahr werde ich einen noch menschenleereren Blick von Wien […]
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Die Luster am Graben wurden abmontiert. Die Weihnachtszeit ist offiziell vorbei! 5 0
Ab und zu werde ich ein Bild posten, einfach weil es so wunderbar ist. Damit ihr ein bissi Wien extra spüren könnt.
Wenn auch ich am Blog pausiert habe, das Leben am Karlsplatz ging weiter. Genauer gesagt ist es wohl seinem jährlichen Höhepunkt entgegengelebt. Der Christkindlmarkt am Karlsplatz gehört – für mich – zu den „Neuen“. Er hat zwar sicher schon 25 Jahre am Buckel, aber im Vergleich zum Rathausplatz ist das .. nix.
Wien befindet sich zur Zeit in der Übergangsphase vom Herbstgold hin zum Glitzer. Was soviel heißt; es gibt gerade beides.
In CITYthings erzähle ich euch kleine Anekdoten vom Leben in meiner Stadt.
Ich beginne mit dem letzten Freitag. Halloween in der Stadt und was mir da besonders gefällt. Und ich bin weder Kostüm- noch Gruselfan!
Ich war doch wieder ein wenig in meiner Stadt unterwegs. Ich beginne völlig irrwitzigerweise mit Veranstaltungen, die komplett vorüber sind, an denen ihr also nicht mehr teilnehmen könnt. Ich erwähne sie, einfach, weil ich es euch erzählen will. So unter uns. For Fun.
Diesmal ist mir mein Möchtegern-Fotoziel ja wirklich total in die Quere gekommen. Wie ich überrascht feststellen durfte, steht neuerdings ein aufblasbarer Giganto-Octopus am Karlsplatz. Zur Feier des Johann-Strauß-Jahres. Eh klar.
Geplant hatte ich ja ein komplett anderes Szenario, aber ich bin der Meinung, dass mein 12tel Blick Juli dann doch nicht so übel ist … Hehehe!
Nachdem ich mir eingestanden habe, dass das mit dem Fotografieren meiner Stadt tatsächlich Freude bereitet, lag es nahe einmal nicht „nur“ die Prunk-Prachtseite von Wien abzulichten. Sondern auch mal das um die Ecke gelegene AlltagsWien.
Um 18:00 Uhr vor dem Gewitter war ich oben auf meinem Fotopunkt. Geregnet hat es am Ende erst 3 Stunden später. Bis dahin war es heiß, kein Blatt hat sich bewegt und es war drückend schwül.
Als ich neulich wieder mal herumgespielt habe am Baumkataster der Stadt Wien, kam mir der Gedanke, wo denn so in der Stadt die alten Bäume stehen. Und. Was bedeutet alt hier eigentlich?
Und dann war auf einmal der Monat beinahe um. Und ich tat etwas, was ich so nie vorgehabt hatte: ich war zu Mittag dort.
In den letzten Jahren waren wir in Paris und auch in London und in beiden Städten hat sich viel getan. Weniger Autos. Mehr grün. Jeder, der vor 10 Jahren schon mal dort war, kann es sehen.
Und jetzt bemerke ich es auch in Wien.
Der April hat in Wien seinem Namen alle Ehre getan. Es war kalt, warm, kurz vor dem Austrocknen und sehr feucht. Frau darf sich also nicht beklagen. Da der Monat auch sonst nicht ereignislos war, bin ich überrascht bei welchem Wetter ich am Ende zu meinem Standort gekommen bin.
Ihr kennt doch sicher inversen Tourismus. Ich nenne das hier einfach so. Es bedeutet für mich soviel wie, dass die Bewohner einer einigermaßen bekannten Stadt vor allem dann die eigenen sehenswerten Orte besuchen, wenn sie Gäste beherbergen und deswegen die Liste der Must-Sees abarbeiten nur um dabei zu bemerken, was sie selber eigentlich noch nie gesehen haben.
Mein Bester und ich sind jetzt jeweils im Besitz einer Bundesmuseen Card. Das hat dazu geführt, dass wir neulich in ein paar Museen waren, in denen wir schon lange oder eben sogar noch gar nie waren.
Im März war ich gleich zweimal oben im Museum. Ich hatte zwar mein Bild bereits gemacht, und dann war das Wasserbecken plötzlich befüllt und damit konnte ich nciht umgehen. Das musste ich einfach auch noch ablichten.
Ups, jetzt hat mich doch tatsächlich die Kürze des Febers voll erwischt. Meine innere Uhr hat noch auf den 30. gewartet. Hier also etwas verspätet mein Monatsbild. Ihr wisst, dass ich Abendbilder mag.
Ich lehne mich da jetzt, glaube ich, nicht allzuweit aus dem Fenster, wenn ich sage, dass alle die Radfahren können, auch gerne radfahren. Wohlgemerkt, wenn das rundherum stimmt. Wind im Haar, einigermaßen freie Fahrt, Übersicht, Wetter okay und schon radelt man recht begeistert dahin. Will sagen: ich kenne niemanden, der radfahren lauthals furchtbar nennt. Natürlich fahren nicht alle mit dem Rad. Manche sporteln per Rad, aber das Rad als Verkehrsmittel ist nicht überall eine Lösung. In vielen Städten neuerdings aber schon.
Kennt ihr diesen Moment, an dem ihr etwas, woran ihr locker tausend mal vorbeigegangen seid, das erste mal richtig anschaut und erkennt, dass da etwas ganz anderes steht, als ihr immer gedacht habt? Nun, ich gebe zu: das kommt nicht allzu häufig vor. Aber es kommt vor. Mir ist das gerade so passiert mit dem „Haus mit Augenbrauen“ oder „Varta-Haus“ am unteren Ende der Mariahilfer Straße.
Im Jänner gibt es immer den neuen Blick für das Jahr. Die Spannung steigt. Wo klettere ich dieses Jahr immer wieder mal hin?
