Mein Interesse an Bäumen bzw. eigentlich verschiedenen Baumarten ist überschaubar. In den letzten Jahren allerdings habe ich mich vor allem wegen der durchaus feindlichen BaumLebensVerhältnissen in meiner aufgeheizten Stadt gefragt, was hier denn so in Zukunft bäumisch überhaupt Überlebenschancen hat.
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Ich glaube ich mag den Herbst zum Fotografieren wohl am Meisten. Das Licht, wenn die Sonne denn scheint, ist einfach über so lange Zeit des Tages wunderbar, da kann selbst die Farben-Blühpracht des Frühlings am Ende nicht so recht mithalten.
Es ist wieder einiges los in Wien. Ausstellungstechnisch. Hier ein paar mamimade-Empfehlungen
Die Hitze des Sommers hatte mir das Spaziergehen genommen und ich musste erst wieder in die Gänge (Wortspiel […]
Ich hatte ja mit dem Gedanken gespielt ein Septemberfoto im Regen zu machen. Und dann kam das Jahrhunderthochwasser über die Region, indem auch Wien an seine Wasserfassungsgrenzen kam. Nicht um die Donau rum. Der Wienfluss, war es der sich zum potentiellen Sorgenkind entwickelte. Womit wir beim 12tel Blick Standort sind, denn der Wienfluss fließt mitten durch den Stadtpark.
Womöglich habt ihr mitbekommen, dass ein beträchtlicher Teil Europas die letzten Tage im Wasser versunken ist. Dieses mal mit dabei auch Österreich. Und eben auch Wien. Wobei Wien ja eben nicht im Wasser versunken ist. Auch wenn die Berichterstattung viel vom wirklich imposanten Wienfluss zeigte, so muss man darauf hinweisen, dass es zu Überschwemmungen im großen Stil nicht gekommen ist und dass, obwohl wirklich viel Wasser durch die Stadt unterwegs war.
Diesmal habe ich versucht die Sonne am späten Nachmittag zu erwischen. Die Licht-Schatten-Spiele fallen daher in die andere Richtung.
Die Front vom Kursalon liegt im Schatten. Die Sonne steht einigermaßen tief.
Beinahe wichtiger für ein gutes Bild als das Sujet noch ist in meinen Augen das Licht. Hat man ein schönes Setting und es kommt noch das perfekte Licht dazu … Bingo!
Diesmal zeigt das Bild mehr das, was in der warmen Jahreszeit im Stadtpark häufig los ist. Allgemeine, gemütliche […]
Es ist schon lustig, wie viel ich selber über meine Stadt lerne, wenn ich für euch Fotos mache. Schon seit Jahren ist das so. Aber die Palais-Sammelei gibt der Sache noch eine weitere Dimension. Ganz ehrlich.
So hatte ich eben noch nie viel über die Herrengasse nachgedacht…
Es wird gedrängt. Ich gebe zu in meinem ganzen Leben habe ich noch nie so viele Menschen im Stadtpark gesehen, wie sie dieses mal eben alle da waren. Grund dafür: das offensichtlich bekannte und beliebte (ich hatte noch NIE davon gehört) Genussfest.
Auslöser waren die Langos, die wir schon lange nicht mehr gegessen hatten und auf die wir einen Gusto hatten. Die Tochter und ich. Und weil wir Langos eben immer im Zoo essen und dort schon eine gute Weile nicht mehr waren, kam uns die Idee denselben wieder mal aufzusuchen. Bissi Tiere schauen .. und ein Langos essen .. mit Knoblauch.
Wir gehen diesmal in der Freyung los, die Herrengasse hinunter, denn, wie ich feststellen durfte .. steht da ein Palais neben dem Anderen. Kein Schmäh!
Endlich hatte ich in der letzten Woche Zeit wieder in ein paar Museen reinzuschauen. Schon länger auf meiner Liste war die aktuelle Roy Lichtenstein Ausstellung in der Albertina. Meine Erwartung war da sehr gedämpft. Mehr so „Comics, die ich wohl nicht ganz verstehe“.
„Der Baum blüht“, rief mein Süßer durch’s Telefon. Und da war klar: am Nachmittag bin ich dort. Ich mache mein April-Foto.
Ich enthalte mich jedwedes Kommentars von wegen Klimawandel oder so. Ich sage nur soviel: es war sehr angenehm.. warm. Und das obwohl die Sonne gar nicht mehr richtig rausg’schaut hat. Meine ehrliche Überzeugung ist allerdings, dass beinahe genausoviele Menschen im Stadtpark gewesen wären, hätte es 10 Grad weniger gehabt. Sie wären halt weniger in der Wiese gelegen. Der Boden war auch bei 20° noch kalt.
Ich habe nachgeschaut, eine Liste gefunden, diese abgezählt und laut meiner Stricherlliste stehen heute noch 90 (!) Stadtpaläste in Wien. Palais, wie es der Wiener nennt, sind demnach die Stadthäuser von Leuten aus der Wiener/Österreichischen Geschichte, die irgendwann so viel Geld hatten, dass sie sich in diese winzige Stadt einen Palast stellen konnten. Ganz in die Nähe des Kaisers, weil das war früher halt cool.
Irgendwie dachte ich mir ja, dass, wenn ich im Sommer ein Finsternisbild im Stadtpark machen würde, man den […]
Wien ist eine windige Stadt. Das weiß ich mittlerweile vom vielen Jammern .. der Anderen. Denn mir selber und ich lebe jetzt bereits 30 Jahre IN der Stadt ist es mir nie .. mit der Betonung auf NIE .. aufgefallen.
Und dann zählte der Nachrichtensprecher die Gebäude der Reihe nach auf, die in einem Paket verkauft werden sollten. Und alle lagen sie knapp beisammen. In der Wiener Innenstadt. Und ich dachte mir: Ich mache einen Signa Prime Spaziergang und zeige euch, was der Herr Benko da gerade zu Geld machen muss. Damit ihr ein Bild habt. Unnützes Trallala-Wissen. Und doch irgendwie ein Spaß!
Die Findung des neuen 12tel Blickes hat diesmal mein Mann ausgelöst. Er sagte irgendwann „Und wie ist’s mit’m Stadtpark?“. Und in meinem Kopf ging es „Bing“! Ich hatte sofort ein Bild in meinem Kopf, das ich nämlich schon einmal gemacht hatte. Es war Herbst, der Park in goldener Pracht (der Blogpost dazu hier) und ich war schon damals von diesem Blickwinkel begeistert. Das Licht, die Farben .. nur super!
In meiner Gehmeile leben ja einige Museen. Will sagen, ich habe es leicht mal eben in ein Museum zu spazieren. Alles da: Albertina, Belvedere, Albertina Modern und … das Wien Museum. Dieses war jetzt eine Weile gesperrt, weil es komplett umgebaut und umgestaltet wurde. Es war vorher keine optische Hochburg und ist auch jetzt mehr so .. na okay, geht eh! .. aber an sich kann man das Wien Museum gut, gerne und öfters WEGEN DES INHALTS aufsuchen.
… Ich für meinen Teil bin dafür am 25. in die Stadt spaziert. Gemütlich. Der Bezirk (also meiner) ist zur Zeit seeehr friedlich und komplett leergefegt (also Menschen auf der Straße bitteschön). In der Stadt drinnen ist das wahrlich anders.
Die Wiener Innendstadt ist im Advent ein Lichtermeer mit … dezent bis bombastischem Stil. Jede einigermaßen wichtige Straße prunkt sich zurecht. Und aus irgendeinem mir nicht verständlichen Grund fallen auch die Konditoreien in ein ich-muss-echt-fest-auffalen-Loch.
Aber ausschauen tut’s schon gut. Wenn man’s beleuchtet mag. Und spätestens nach 100Metern mag man
Und so bin ich tatsächlich zur Entspannung zum Rathausplatz gefahren um Fotos zu machen, weil ich nämlich innerlich ruhig werde, wenn ich etwas für den Blog – also für mich – mache. Die Vorweihnachtszeit ist ja bei den Meisten mehr so auf der stressigen Seite unterwegs. Ich nicht. Und wie krass das eigentlich ist, war mir schon vorab bewußt, BEVOR ich mich ins Gewühl gestürtzt habe.
Wien ist ein Besuchsziel für Viele. Besonders im Advent. Und ich werde euch die nächsten Wochen ein bissi rumführen. Heute der Karlsplatz.
Dieses Wochenende hat es fest geschneit. Und wie überall sind auch in Wien die schneeischen Verzauberungskünste ein Wunderwerk für Auge und Seele.
Da war ich dann doch überrascht. Den halben November lang, war es noch erstaunlich gemütlich, was die Temperaturen anging und dann: Hopp Zack Schnee!
Wobei: liegen geblieben ist er nicht. Dafür ist so eine Großstadt viel zu unruhig. Aber es hat in der Luft phasenweise gut geflockt. Fototechnisch durchaus relevant.
Mehrfach hatte ich im Laufe des Oktober daran gedacht ein Foto zu machen, denn, bitteschön, das Licht war bisher einfach atemberaubend. Der Himmel, die Schatten, ein Wahnsinn.
Mein Leben ist allerdings von mütterlichen Pflichten durchzogen, die sich irgendwie ausnehmend zeitfressend gestalten. Ich hatte fälschlicherweise angenommen, dass Kids, die unter groß durchgehen, nicht mehr so pflegeintensiv sind, mitnichten, Teenager sind echt überraschend aufwendig zu pflegen.
Da geht sich kaum ein Foto aus. Kein Scherz.
Nun verhält es sich ja so, dass ich zwar in Wien daheim bin, ganz viel von Wien aber […]
Nennen wir es das Händchenhalten-Bild. Womit wir bei einer Beobachtung angekommen sind, die ich im Zuge meiner Wienfotos ganz allgemein, in dieser Serie meines 12tel-Blicks aber ganz besonders, regelmäßig mache: Die Leute gehen ziemlich viel Händchenhaltend. Sehr süß!
