Mein Süßer und ich, wir befinden uns zur Zeit in einer Art Süß-Entzug-Testphase. Soll heißen, wir versuchen aktiv unseren Zuckerkonsum einzuschränken. Von wegen „Gesund ins Alter“.
Und damit wir nicht gleich von 100 auf 0 runtersacken, fanden wir die Idee attraktiv ab 16:30 Uhr nichts mehr zu naschen. Testweise für ein paar Wochen. Das klang irgendwie durchführbar.
Category Archive: mamimade
Mein Tag fing an indem er es nicht tat. Ich war müde, leer, matt .. die Nacht war nach einem wohl nicht ganz so perfekten Abendessen auswärts kurz gewesen.
Die kleine Miss (16) nimmt mit ihrer besten Freundin an einem Kurs in der Innenstadt teil, der – um es mal galant auszudrücken – sich zu einem mittelmäßigen Albtraum für mein Kind entwickelt hat. Sie fühlt sich dort nicht wohl und in ein Korsett gezwängt. Das geht soweit, dass sie mittlerweile leicht Bauchweh vor dem Kurs bekommt .. Alarmstufe also.
2023 war das 52te Jahr in meinem Leben und eines, das mehrere Wendepunkte in demselben markiert. Zunächst werde ich nach über einem Jahrzehnt Hausfrau-und-Mutter wieder für Arbeit, die ich mache, bezahlt. Weiters haben wir unser Auto aufgegeben. Und ich muss sagen; Zweiteres ist gar nicht so sehr aufgefallen, wie man meinen würde.
Das ist echt die bösartigste Liedtextzeile, die mir seit langem so ins Bewusstsein gekrochen ist. Billy Joel „Moving Out“ eine Hymne an das sich Überarbeiten für Nix und wieder Nix.
Ich habe ja neulich mal gewehklagt, dass es dicht ist im Leben, dass ich zwar ruhig atme, aber mir trotzdem das Ich-tätat-halt-gern im Nacken sitzt. Und ich weiß, es ist bei vielen von euch genauso. Und genau deswegen erzähle ich heute von meinem mantramäßig entspannenden Näherlebnis des letzten Wochenendes.
Einfach so.
Die Sterne stehen auf ACTION. Und zwar bei Allen. Wenn ich mich so umhöre, dann kann man zur Zeit mit Niemandem auf ein Obi-gspritzt gehen, einfach weil niemand Zeit dafür hat. Alle sind gerade ur im Streß und das wo doch der besinnliche Advent am Horizont auftaucht.
Meinereine ist eine von denen, die es mit dem Duft haben. Also nicht über Gebühr, aber ein bissi halt. Irgendwann in den letzten sagen wir mal 10 Jahren habe ich mir mal Räucherstäbchen gekauft. Nun weiß ich ja, dass Räucherstäbchen nicht jederfraus Sache ist. Räucherstäbchen, so sehe auch ich das, können durchaus unangenehm und beeindruckend aufdringlich sein.
Ich erinnere mich gut an die Jahre der VollzeitmamaZeit in meinem Leben. 24 Stunden Dienst jeden Tag in der Woche. Alle paar Wochen mal, waren die Kids eine Nacht bei den Eltern. Ansonsten: Dienst. Verantwortung. Immer.
Neulich bin ich wegen meiner neu entdeckten Xenia Hausner Liebe zum ersten Mal auf/in/zu eine Kunstmesse gegangen. Da war nämlich ein Bild von ihr zu sehen. Und da dachte ich mir: Kunstmesse also. Was soll schon sein? Wie ein Museum, oder?
Nöööööt! Irrtum. Eine Kunstmesse ist total anders. Total viel anders. Nervig viel anders. Jetzt weiß ich ein paar Dinge mehr zu schätzen, die mir vorher wurscht waren.
Und zwar:
Wisst ihr woran ich neulich wieder einmal erkannt habe, dass ich eine hoffnungslose Optimistin bin (bitteschön, das ist jetzt schon ein wunderbares Wortspiel – ich muss kurz drauf aufmerksam machen)
Es ist nämlich so: Eine Quergasse von mir entfernt verläuft die Wiedner Hauptstraße. Die ist per se eine nicht unbedingt erwähnenswerte Straße für den Wiener Verkehr,…
Nun verhält es sich ja so, dass ich zwar in Wien daheim bin, ganz viel von Wien aber […]
Nun verhält es sich ja so, dass man als Mensch mehrdimensional lebt. Da bin ich Frau, da bin […]
Ich weiß, was ich diesen Sommer getan habe: vom grünen Daumen, Prag und dem Sanftmut mit sich selbst
Es ist fast Mitte September und hier in Wien ist es immer noch sommerlich. Eigentlich ist es jetzt so richtig angenehm. Warm, aber nicht heiß, die Tage noch nicht zu kurz. Es passt.
Und so blicke ich kurz zurück auf diesen Sommer.
Heute geht’s mir so lala. Um genau zu sein, geht’s mir pffffff! Das mag an der Regel liegen. Oder daran, dass die Hitze vorbei ist und ich jetzt irgendwie einfach nur mehr schlafen will. Oder daran, dass ich neulich bei einer Blutabnahme wieder einmal schriftlich festgehalten bekam, dass ich weder Eisen noch Vit. D mein eigen nenne und somit offiziell saft- und kraftlos zu sein habe. Dazu kommt, dass ich wohl meine Brille putzen sollte. Die Welt wirkt doch ein wenig sehr verschwommen …
Wusstet ihr, dass wir Menschen bis 1822 nicht so recht wussten, wo die Vogerln im Winter immer hin verschwinden? Kein Scherz. Ein paar wissenschaftlich Interessierte hatten da so ihr Ideen vom „die fliegen irgendwohin“. Aber wohin davon hatten sie keinen Schimmer.
Wie sich herausstellt, mag ich Fische. Oder auch Korallen. Im Aquarium. Zu dieser Erkenntnis gelangte ich, weil ich neulich genötigt wurde mit dem Kind/Teenager ins Haus des Meeres zu gehen.
Und auch heute erinnere ich euch wieder daran, dass es die kleinen Dinge sind, die einem das Lächeln ins Leben bringen. 2 Geschichten aus den letzten Wochen, die mir die Zeit versüßt haben.
Hypothetische Situation: Du bist unterwegs, hast dir ausgemacht, dass du XX gegen 16.00 Uhr anrufen wirst um klarzustellen, wann genau, du sie und auch wo treffen wirst. Und dann, 15km von daheim entfernt, bemerkst du, dass du dein Fon vergessen hast. Kannst du die Person anrufen? Im Sinne von: Weißt du die Telefonnummer?
Bei mir geht’s zur Zeit rund. Gut rund. Keine Sorge. Nix Schlimmes am Laufen. In der Familie wurde der Schulschluß abgearbeitet. Es ist jedes mal wieder überraschend auf welch eigenartige Weise sich Schularbeiten, Prüfung und derlei auf das Leben der Eltern auswirken …
Yess! Ich habe es geschafft. Ich habe 12 Bilder zum Tag gemacht. Das ist für mich, ihr wisst es womöglich eh schon, eine Herausforderung! Aber bevor ich viel drumherum labere, hier mein Tag.
Die Zeiten sind wieder mal hart, wenn man eine fröhliche Seele bleiben will. Da geht hier und dort die Demokratie weiter den Bach runter, eine Überschwemmung folgt einem Zugsunglück und weil so schön spielt Microsoft Excel Innenpolitik .. oder so. Seufz!
Ich für meinen Teil lass’ mich nicht unterkriegen. Ist nicht mein Naturell. Mein Glas ist halbvoll …
Wenn man, so wie ich, regelmäßig schreibt, kommt man zwangsweise viel mit der eigenen Sprache in Berührung. Man plagt sich mit Grammatik, Rechtschreibung und Punktuation. So ist halt das Deutsch, das wir alle in der Schule gelernt haben. Das „Deutsch“ wie es unfanfechtbar im Duden steht. Fix.
Mein „Bauernhof-Breakdown“ war der Tiefpunkt. Heute geht es hier um meinen Weg zurück. Und meine Erkenntnis.
Ich hatte damals einen Vollzeit Job, der mir ehrlich viel Freude gemacht hat. Meine zwei Kinder waren Kleinkinder. Es war eine volle Zeit und wenn ich sage voll, dann meine ich total voll. Der Job gab mir jede Menge Aufgaben und Verantwortung.
Würde ich gefragt, welches Instrument ich denn am liebsten würde spielen können, dann … nnnnnjjjee .. könnte es sein, dass ich „Klavier“ antworte. Wobei, nein, vielleicht doch was anderes. Ach fragt mich nicht.
Es sind drei Monate seit ich begonnen habe wieder zu arbeiten und eines ist mir ganz schnell aufgefallen. Und das ist die Zahl der wirklich völlig erschöpften Personen, die mir gleich mal begegnet sind.
Das mag jetzt an der Branche liegen, aber, naja, das glaub’ ich so halt nicht. Denn, wenn ich meine Augen aufmache und mir die Leute um mich herum so anschaue (also in meinem privaten Umfeld), dann sind da schon Einige, …
Spazierengehen ist ja ein wunderbares Hobby. Deswegen ist es auch meines. In den letzten Wochen habe ich aber leider stets die Kamera „vergessen“. Und als ich dann erkannte, dass ich wirklich gerne wieder einen Spaziergang mit euch teilen wollte und ich gerade laufen ging …
Da ich ja immer älter werde, denke ich manchmal, es scheint nicht unklug, sich auf das Alter vorzubereiten. Körperlich. Ich weiß ja nicht recht, wie das mit dem alt werden bei mir selber so ablaufen wird. Es wird aber irgendwann. Und zwar fix. Und ich warat halt gern einigermaßen fit dafür und dabei.
Und? Bloggt ihr noch? Wenn ja, warum? Macht ihr euch einen Kopf deswegen? Sind euch die Zahlen wichtig? Macht ihr Geld damit? Ich erzähl’ euch heute von meinem Blogleben.
