Es sind drei Monate seit ich begonnen habe wieder zu arbeiten und eines ist mir ganz schnell aufgefallen. Und das ist die Zahl der wirklich völlig erschöpften Personen, die mir gleich mal begegnet sind.
Das mag jetzt an der Branche liegen, aber, naja, das glaub’ ich so halt nicht. Denn, wenn ich meine Augen aufmache und mir die Leute um mich herum so anschaue (also in meinem privaten Umfeld), dann sind da schon Einige, …

Podcasts sind das neue Hörbuch. Es gibt sie wie Sand am Meer, jeder macht sie und manche sind wirklich auch richtig gut. Ich höre mittlerweile seit Jahren. Ob beim Putzen, beim Garteln oder beim Stricken, einen guten Podcast kann ich immer hören. Und wenn ihr jetzt zu denen gehört, die am Handy damit irgendwie nicht klar kommen und deswegen noch nie oder nur ganz selten einen Podcast gehört haben, dann will ich euch nahelegen sich damit auseinanderzusetzen.

Ein 12. am Sonntag führt dazu, dass der halbe Tag rum ist, bevor ich bemerke, dass der 12. ist. Geht es noch jemandem so?

Insofern beginnt meine „Berichterstattung“ mit etwas Blogarbeit und Terminkalender für die nächste Woche checken und nicht mit dem Frühstück. Das war schon weg.

Am 5 November 2024 wird in den Vereinigten Staaten der nächste Präsident gewählt.
Und irgendwie ist die Sache jetzt schon einerseits langweilig und andererseits hochinteressant. Denn, wenn alles schief läuft, dann lautet das Duell nämlich noch einmal: Trump gegen Biden. Ja genau, da fragt ihr euch: Echt? Schon wieder die zwei mittlerweile wirklich alten Männer? Hat das Land nichts Anderes zu bieten? Diesselben Typen? War da nicht der 6. Jänner, der Sturm aufs Capitol? Haben die nichts gelernt?

Ich übe mich zur Zeit in Geduld. Geduld mit mir. Ich krieg’ das auch ganz gut hin, wie ich meine. Immerhin. Mit 25 hätt’ ich das nie so geschafft.
Warum ich Geduld haben muss mit mir?
Nun. HA! Wo anfangen? Ich werfe euch mal hin, was mich gerade so alles beschäftigt. Vorsicht: Alltag!

Da hat mir neulich der Algorithmus ein Video empfohlen, in dem Pierce Brosnan die Dinge aufzählt, ohne die er nicht sein kann. Ich verrate nicht, was da so aufpoppte, nur die Birkenstock Sandalen, die erwähne ich. Die hatte ich nicht kommen sehen. Seither habe ich ab und zu mal gegrübelt, welche Dinge es denn sind, die ich in meinem Alltag nicht missen möchte.

Als ich jung war. Damals. Ehschonwissen. Die 80er. Punktuell spreche ich von einem Zeitpunkt, so fünfte Gymnasium. Da war es bei mir in der Klasse persönlichkeistdefinierend welcher Pop-Gruppe man huldigte. Zur Auswahl standen Wham, Duran Duran und Depeche Mode. Da waren natürlich noch viel mehr. Aber es waren in der Mädchenkohorte meiner Jugend diese drei, die zur Wahl standen.

Das Leben in der Großstadt hat so seine Vorteile. Nachteile hat es vermutlich auch, aber darauf konzentriere ich mich nicht wirklich. Warum auch? Die Vorteile überwiegen für mich ganz klar. Ich bin eine Stadtbiene und weil Wien in Österreich die einzige wirklich ernstzunehmende Großstadt ist, kommt man hier in den Genuß einiger Großstadtbesonderheiten.

Nächste Woche am 8. November finden in den USA die Midterm-Wahlen statt. Heute werde ich euch kurz zusammenfassen, was ich darüber weiß und was man denn davon erwarten kann.

Vorab ein paar Midterm-Basics:
Der allergrößte Teil der Amerikaner wählt vor allem in den Midterms NICHT. Also bisher war das immer so. Das wird sich wohl dieses Jahr ein wenig ändern. Aber vermutlich nicht allzuviel.
Gewählt wird in so einer Wahl sehr viel, also viele verschiedene Ämter. National geht es um das komplette Repräsentantenhaus und ein Drittel der Senatoren.

Es ist uns ja allen klar, dass richtige Zeitungen (im Gegensatz zum Boulevard – das muss man in Österreich leider immer extra anmerken) eine demokratiepolitische Aufgabe haben. Sie überwachen die Mächtigen und sie decken auf, wenn dabei Grenzen überschritten werden. Schaut man genau hin, ist es ein stetiger Kampf. Die Medien gegen die Macht. So war es immer und es wird wohl auch immer so bleiben.

Es gibt ja in verschiedenen Sprachen Worte für Zustände, die wir alle kennen: Ich persönlich brauche ein Wort für das Gefühl, das man hat, wenn man eine, häufig kleine, Verletzung hat und plötzlich bei jeder alltäglichen Bewegung genau den Körperteil benötigt, der eben dieses kleine Aua hat. Und jedesmal spürt man es dann. Warum gibt’s da kein Wort dafür?